Aktualisiert 06.10.2018 07:58

Isla IsabelaÜber 100 Galapagos-Schildkröten gestohlen

Wo sind die 123 Baby-Schildkröten? In einer Aufzuchtstation auf der Isla Isabela werden die seltenen Tiere vermisst.

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Eine unbekannte Täterschaft hat auf den Galapagos-Inseln Dutzende Riesenschildkröten gestohlen. (Symbolbild)

Eine unbekannte Täterschaft hat auf den Galapagos-Inseln Dutzende Riesenschildkröten gestohlen. (Symbolbild)

epa/Guillermo Legaria
Bei den vermissten Schildkröten handelt es sich um 123 Jungtiere. (Symbolbild)

Bei den vermissten Schildkröten handelt es sich um 123 Jungtiere. (Symbolbild)

Keystone/Walter Bieri
Sie sind aus einer Aufzuchtstation auf der Isla Isabela entwendet worden. (Symbolbild)

Sie sind aus einer Aufzuchtstation auf der Isla Isabela entwendet worden. (Symbolbild)

Keystone/Walter Bieri

Unbekannte haben auf den Galapagos-Inseln 123 junge Riesenschildkröten gestohlen. Die Tiere der Spezies Chelonoidis vicina und Chelonoidis guntheri seien aus einer Aufzuchtstation auf der Isla Isabela entwendet worden, teilte das Umweltministerium am Freitag mit. Die Staatsanwaltschaft leitete demnach Ermittlungen ein. Den Tätern drohten bis zu zehn Jahre Haft.

Die Riesenschildkröten sind eine der grössten Attraktionen der bei Touristen beliebten Galapagos-Inseln. Das Archipel gehört zu Ecuador und war 1979 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden. Die Riesenschildkröten werden auf einigen Inseln in Aufzuchtstationen grossgezogen, um ihr Überleben zu sichern. 2012 war eine Spezies ausgestorben, nachdem sich das letzte Exemplar «Lonesome George» nicht vermehrt hatte.

Ein Besuch der Inseln und ihrer einzigartigen Tierwelt im Jahr 1835 inspirierte den britischen Wissenschaftler Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie. (sda)

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