Viva con Agua im «Unchained»-Podcast - «Über 2,5 Milliarden Menschen sind ohne WC»
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Viva con Agua im «Unchained»-Podcast«Über 2,5 Milliarden Menschen sind ohne WC»

Im 20-Minuten-Podcast «Unchained» stellen sich Gäste mit spannenden Profilen je 20 Fragen. Gregor Anderhub erklärt seine Arbeit für die humanitäre Hilfsorganisation Viva con Agua.

von
Melanie Biedermann
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Gregor Anderhub ist Geschäftsleiter von Viva con Agua Schweiz. 

Gregor Anderhub ist Geschäftsleiter von Viva con Agua Schweiz.

Marco Fischer
Die gemeinnützige Organisation strebt danach, allen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser, Hygieneeinrichtungen und sanitärer Grundversorgung zu ermöglichen. 

Die gemeinnützige Organisation strebt danach, allen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser, Hygieneeinrichtungen und sanitärer Grundversorgung zu ermöglichen.

Andrin Fretz
Im 20-Minuten-Podcast «Unchained» beantwortet Anderhub 20 Fragen zur Organisation und deren Projektarbeit. Hier in der Bildstrecke und unten im Artikel gibts eine Vorschau zur Folge.

Im 20-Minuten-Podcast «Unchained» beantwortet Anderhub 20 Fragen zur Organisation und deren Projektarbeit. Hier in der Bildstrecke und unten im Artikel gibts eine Vorschau zur Folge.

Darum gehts

  • Im 20-Minuten-Podcast «Unchained» stellen sich Personen mit spannendem Profil je 20 Fragen.

  • In Episode 52 ist Gregor Anderhub von der humanitären Hilfsorganisation Viva con Agua Schweiz zu Gast.

  • Die Episodenvorschau gibts hier unten und in der Bildstrecke.

  • Keine Lust zu lesen? Die komplette Podcast-Folge ist darunter im Direktstream verfügbar.

«Über 500 Millionen Menschen weltweit fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser», erklärt Gregor Anderhub bei «Unchained». Mit seiner Arbeit für Viva con Agua will er dem entgegenwirken.

Die NGO agiert international: «Bis heute haben wir über 3,6 Millionen Menschen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen können», erklärt der Geschäftsführer der Schweizer Zweigstelle.

Social-Business- und Hilfe-zur-Selbsthilfe-Konzept

Klingt toll, aber wie sieht das konkret aus? Was passiert mit Spendengeldern? Sind die Projekte wirklich nachhaltig? «Vor Corona flossen 82 Prozent der Spenden direkt in die Projektarbeit», erklärt Anderhub.

Aktuell sei es etwas weniger, jedoch sollen Verwaltungskosten innerhalb der nächsten drei Jahre vollumfänglich über einen Social Business Club gedeckt werden, sodass Spenden künftig zu 100 Prozent den Projekten zugute kommen.

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Bezüglich Nachhaltigkeit meint Anderhub: «Wir glauben ans Hilfe-zur-Selbsthilfe-Konzept; dass Entwicklung und Veränderung nur mit lokalen Strukturen und lokalen Leuten vor Ort möglich ist.» Dazu arbeitet die NGO unter anderem mit Partnern in Südafrika, Uganda, Mosambik und Nepal zusammen.

In einem Video bedankt sich Viva con Agua Schweiz bei Projektpartnern und gibt Einblick in Südafrika-Projekte der NGO.

Viva con Agua Schweiz

In Südafrika plant Viva con Agua derzeit, gut 40´000 Schulkindern dauerhaften Zugang zu sauberem Wasser und WC-Anlagen zu ermöglichen sowie Kapstadts Obdachlosen Waschanlagen in einem umgebauten Bus zur Verfügung zu stellen. «Im Bereich der Sanitärversorgung sind die Zahlen noch viel krasser», so Anderhub. «Über 2,5 Milliarden Menschen sind ohne WC.»

Zukunftsträchtige und kreative Ideen, die Mut und Freude machen

In der Nilregion Ugandas stehe ein Projekt mit solarbetriebenen Wasserpumpen an. «Wir versuchen, auch immer neue Technologien zu nutzen», erklärt er.

Viva con Agua strebt danach, das Potenzial aufzuzeigen statt im Elend zu stochern. «Wir wollen niemandem ein schlechtes Gewissen machen, wir wollen die Leute motivieren», so Anderhub. Kann man denn auch helfen, ohne Geld zu spenden? «Ja, bitte! Unbedingt sogar!» Viva con Agua verstehe sich nicht zuletzt auch als Plattform, die jeder und jede mit eigenen Ideen mitgestalten könne.

Du willst mehr erfahren? Hier gehts zur kompletten Folge «Unchained: 20 Fragen an ‹Viva con Agua› mit Gregor Anderhub», einfach E52 antippen.

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