Impulsprogramm: Über 30 000 Krippenplätze für Kinder geschaffen
Aktualisiert

ImpulsprogrammÜber 30 000 Krippenplätze für Kinder geschaffen

Erfolgreiches Impulsprogramm des Bundes: Mehr als 30 000 neue Krippenplätze werden von 2003 bis 2011 dank den Anstossbeiträgen des Bundes geschaffen worden sein.

Innert acht Jahren, seit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung, werde der Bund insgesamt 190 Mio. Franken dafür eingesetzt haben, heisst es in einer Medienmitteilung des Bundesamts für Sozialversicherungen vom Freitag. Die geschaffenen neuen Krippenplätze bedeuteten eine Angebotssteigerung um über 50 Prozent. Das Bundesamts für Sozialversicherungen wertet da

ies als Erfolg.

Die Zahl der Gesuche war von 2004 bis 2007 stabil geblieben, 2008 aber plötzlich um 40 Prozent angestiegen. 2009 gab es eine weitere Zunahme. Das Impulsprogramm sei so erfolgreich, dass der vom Parlament gewährte Kredit von 120 Mio. Franken für Februar 2007 bis Januar 2011 ausgeschöpft sei.

45 Mio. seien bereits ausbezahlt. Die restlichen 75 Mio. seien fast vollständig für bereits bewilligte und noch hängige Gesuche reserviert.

Die Unterstützungsbeiträge für bereits bewilligte Gesuche werden auf jeden Fall wie vorgesehen über zwei Jahre (neue Krippenplätze) oder drei Jahre (schulergänzende Plätze) ausbezahlt, so dass die Förderungswirkung trotz ausgeschöpftem Kredit anhält.

Parlament entscheidet über Verlängerung

Neue Unterstützungsgesuche können weiterhin beim Bundesamt für Sozialversicherungen eingereicht werden. Entscheide über diese Gesuche können aber erst gefällt werden, wenn sich das Parlament über die Verlängerung des Impulsprogramms, die der Bundesrat vorschlägt, ausgesprochen hat.

Der Bundesrat hat am 17. Februar eine Botschaft verabschiedet, die eine Verlängerung des Impulsprogramms bis Ende Januar 2015 vorsieht. Er schlägt für die weiteren vier Jahre einen finanziellen Rahmen von 80 Mio. Franken vor.

Er will das Impulsprogramm des Bundes auf die Betreuung von Kindern im Vorschulalter fokussieren, während das HarmoS-Konkordat der Kantone vorsieht, ein Angebot an schulergänzender Betreuung bereitzustellen.

(sda)

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