Über 40 Prozent der im Berufsleben Aktiven sind Frauen
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Über 40 Prozent der im Berufsleben Aktiven sind Frauen

Weltweit werden die Geschlechterunterschiede kleiner, doch Ungleichheiten bleiben bestehen.

Im Verlauf der letzten zehn Jahre nahmen die erwerbstätigen Frauen um 200 Millionen zu, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Mittwoch mitteilte.. 2005 waren 52,2 Prozent der erwachsenen Frauen angestellt, 1995 waren es 51,7 Prozent gewesen. Insgesamt zählte die ILO 2,8 Milliarden Arbeitnehmende.

Der Arbeitsmarkt für die Frauen werde grösser, erklärte ILO- Generaldirekot Juan Somavia zum Internationalen Tag der Frau. Die Frauen sind immer mehr ausgebildet und immer zahlreicher bei Unternehmensgründungen.

Die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau bleiben aber bestehen. Grosse Differenzen bestehen vor allem bei den Arbeiten, welche Frauen und Männer ausüben.

Die ILO schätzt, dass 60 Prozent der so genannten Working Poor Frauen sind. Zu viele Frauen arbeiteten weiterhin in schlecht bezahlten Stellen - häufig schwarz, mit einem ungenügenden rechtlichen Schutz, mit wenig oder keinen Sozialleistungen und in unsicheren Arbeitsverhältnissen.

Dass Armut weiblich ist und Frauen diskriminiert werden, das sind tägliche Realitäten. Frauen in verantwortungsvollen Stellen bleiben eine kleine Minderheit. Und die Verantwortung für die Familien laste zum grössten Teil auf den Schultern der Frauen.

(sda)

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