Kloster Ingenbohl: Über 50 Schwestern in Kloster mit Coronavirus infiziert
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Kloster IngenbohlÜber 50 Schwestern in Kloster mit Coronavirus infiziert

Im Kloster Ingebohl haben sich über 50 von 280 Schwestern mit dem Coronavirus angesteckt. Eine Schwester ist an den Folgen der Infektion verstorben.

von
Gianni Walther
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Im Kloster Ingenbohl haben sich über 50 der 280 Schwestern mit dem Coronavirus infiziert.

Im Kloster Ingenbohl haben sich über 50 der 280 Schwestern mit dem Coronavirus infiziert.

Wikimedia/Andreas Faessler
Im Zusammenhang mit dem Virus hat das Kloster einen Todesfall zu beklagen.

Im Zusammenhang mit dem Virus hat das Kloster einen Todesfall zu beklagen.

Wikimedia/Sakrallandschaft Innerschwiez
Die Infizierten wurden bis auf eine Ausnahme im Kloster selbst gepflegt.

Die Infizierten wurden bis auf eine Ausnahme im Kloster selbst gepflegt.

Wikimedia/Paebi

Darum gehts

  • Im Kloster Ingenbohl haben sich über 50 Schwestern mit dem Coronavirus infiziert.

  • Eine Schwester ist an den Folgen der Infektion verstorben.

  • Den meisten Schwestern geht es wieder gut: Sie können am Mittwoch aus der Isolation entlassen werden.

Im Kloster Ingenbohl im Kanton Schwyz haben sich über 50 Schwestern mit dem Coronavirus infiziert. «Obwohl wir seit dem Frühling ein Corona-Schutzkonzept haben, das wir konsequent umsetzen, sind wir auch betroffen», sagt Provinzoberin Tobia Rüttimann zum «Boten der Urschweiz».

Eine Schwester ist an den Folgen der Infektion verstorben. Die Pflege der Infizierten sei im Kloster erfolgt, mit Ausnahme von einer Schwester, die in Spitalpflege gebracht worden war. In den letzten Tagen habe man keine neuen Ansteckungen verzeichnet. Den meisten Schwestern gehe es wieder gut und sie könnten am Mittwoch aus der Isolation entlassen werden.

Das Kloster, in dem 280 Schwestern leben, hatte bereits vor Beginn der zweiten Welle alle Angebote sistiert. Gäste und Pilger werden nicht aufgenommen, Gottesdienste werden intern abgehalten.

Auch im Kapuzinerkloster in Schwyz kam es zu einem Covid-19-Ausbruch: Dort haben sich von 16 Kapuzinern acht mit dem Virus angesteckt. Zwei Kapuziner sind gestorben.

Trauerst du oder jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirche

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Tel. 147

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