Aktualisiert 11.10.2005 10:47

Über 50 Tote bei Autobomben- anschlägen im Irak

Vier Tage vor dem Verfassungs- referendum im Irak sind bei mehreren Autobombenanschlägen mehr als 50 Menschen getötet worden.

Der schwerste Anschlag ereignete sich in Tel Afar im Norden des Landes. Nach Angaben der Nachrichtenagentur afp wurden bei der Explosion auf einem Markt mindestens 22 Menschen getötet. Die Nachrichtenagentur Reuters ihrerseits berichtete unter Berufung auf das Innenministerium von mindestens 30 Toten.

In der Hauptstadt Bagdad seien bei einem Selbstmordanschlag mindestens 25 Menschen getötet worden, teilte die Polizei laut Reuters mit. Dabei habe ein Selbstmordattentäter einheimische Soldaten angegriffen und in einem Auto einen Sprengsatz gezündet.

Im Irak soll am Samstag über die umstrittene Verfassung abgestimmt werden. Der Entwurf für eine neue irakische Verfassung wird von einem grossen Teil der Sunniten abgelehnt.

(dapd)

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