Pakistan: Über 50 Tote bei Selbstmord-Attacke
Aktualisiert

PakistanÜber 50 Tote bei Selbstmord-Attacke

Ein Selbstmordattentäter hat im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet über 50 Menschen mit in den Tod gerissen.

Ein verletztes Kind wirs ins Spital gebracht.

Ein verletztes Kind wirs ins Spital gebracht.

Zwei Selbstmordattentäter haben vor einem Verwaltungsbüro im Nordwesten Pakistans mehr als 50 Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als 100 weitere wurden nach Behördenangaben am Freitag verletzt. Die Attentäter zündeten ihre Sprengsätze in der Nähe des Büros des Verwaltungschefs Rasul Khan in der Ortschaft Yakaghund in der Stammesregion Mohmand. Viele der Verletzten wurden in ein Krankenhaus nach Peshawar gebracht.

Khan hielt sich zum Zeitpunkt des Anschlags in seinem Büro auf, wurde aber nicht verletzt. Er erklärte, 70 bis 80 Geschäfte in der Umgebung seien beschädigt oder zerstört worden. Auch ein Gefängnis wurde beschädigt, 28 Insassen flüchteten. Die pakistanischen Streitkräfte führen in Mohmand seit Jahren eine Offensive gegen Kämpfer der Taliban und der Al-Kaida.

(dapd)

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