Aktualisiert 23.07.2018 13:18

Flughafen ZürichÜber 850 Kilo Drogen beschlagnahmt

Die Kapo hat die Drogenbilanz des Flughafens Zürich für das zweite Quartal veröffentlicht. Die ostafrikanische Droge Khat liegt mit Abstand an erster Position.

von
dwe
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856 Kilogramm Drogen hat die Zürcher Kantonspolizei im zweiten Quartal am Flughafen Zürich sichergestellt. Mit 825 Kilogramm ist die ostafrikanische Droge Khat mit Abstand die meist beschlagnahmte Droge.

856 Kilogramm Drogen hat die Zürcher Kantonspolizei im zweiten Quartal am Flughafen Zürich sichergestellt. Mit 825 Kilogramm ist die ostafrikanische Droge Khat mit Abstand die meist beschlagnahmte Droge.

Kokain folgt mit 15,3 Kilogramm an zweiter Stelle.

Kokain folgt mit 15,3 Kilogramm an zweiter Stelle.

Christian Charisius
Designerdrogen sind bei Schmugglern ebenfalls hoch im Kurs. Über 13 Kilogramm wurden am Flughafen im zweiten Quartal sichergestellt.

Designerdrogen sind bei Schmugglern ebenfalls hoch im Kurs. Über 13 Kilogramm wurden am Flughafen im zweiten Quartal sichergestellt.

Keystone/edi Engeler

Die Zürcher Kantonspolizei hat zusammen mit dem Zoll im zweiten Quartal am Flughafen Zürich rund 856 Kilogramm Drogen sichergestellt. Zehn Personen wurden verhaftet.

Die Behörden fanden 15,3 kg Kokain, zirka 1,7 kg Heroin, rund 1,5 kg Haschisch oder Marihuana, über 13 kg Designerdrogen und 825 kg Khat, wie die Kantonspolizei und der Zoll am Montag gemeinsam mitteilten. Damit hat die Kantonspolizei am Flughafen Zürich rund 10 Prozent weniger Drogen beschlagnahmt als im Jahr zuvor. Im zweiten Quartal 2017 wurden noch 950 Kilo sichergestellt.

Einfallsreiche Schmuggler

Die Drogenschmuggler versuchten die Ware lose im Reisegepäck, in doppelten Böden von Koffern oder Taschen oder in Form von gepressten Fingerlingen im Körper - sogenannte Bodypacker - in die Schweiz zu bringen. Das Heroin war in Tee- und Kaffeebeuteln versteckt, wie es weiter heisst. Zudem wurde ein Teil der Drogen bei Kontrollen im Postverkehr gefunden.

Bei den Verhafteten handelt es sich um sieben Männer und drei Frauen im Alter von 22 bis 56 Jahren. Sie stammen aus Brasilien, Argentinien, Portugal, Italien, Paraguay und der Schweiz. (dwe/sda)

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