Erschossen und vergiftet: Über ein Dutzend Sumatra-Elefanten getötet
Aktualisiert

Erschossen und vergiftetÜber ein Dutzend Sumatra-Elefanten getötet

Wildräuber haben seit Beginn des Jahres mindestens 15 Sumatra-Elefanten erschossen oder mit Zyanid vergiftet. Der WWF schlägt Alarm.

Diese Zahl sei bereits jetzt so hoch wie im gesamten vergangenen Jahr, sagte am Mittwoch der für Artenschutz zuständige Direktor im Forstministerium, Tony Suhartono. Die in ihrem Bestand bedrohten Tiere wurden offenbar wegen ihres Elfenbeins getötet.

«Das ist schockierend», sagte der WWF-Aktivist Syamsidar, der sich für den Tierschutz auf Sumatra einsetzt. Die Elefanten, Tiger, Nashörner und Orang-Utans auf dieser Insel sind auch wegen der Rodung von Wäldern in ihrem Überleben bedroht. Es wird geschätzt, dass es nur noch etwa 3.000 wild lebende Sumatra-Elefanten gibt. (dapd)

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