Lost & Found: Über ein Jahr im See – iPhone 4 läuft noch immer
Aktualisiert

Lost & FoundÜber ein Jahr im See – iPhone 4 läuft noch immer

Beim Eisfischen fällt einem Amerikaner sein Handy in den See. 19 Monate später findet ein Schatzsucher das iPhone – und es funktioniert noch immer.

von
lia
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So also sieht ein iPhone aus, nachdem es sechs Monate in einem eiskalten See und dann noch mal ein Jahr im Schlamm verbracht hat. Wer würde davon ausgehen, dass das Teil noch funktioniert?

So also sieht ein iPhone aus, nachdem es sechs Monate in einem eiskalten See und dann noch mal ein Jahr im Schlamm verbracht hat. Wer würde davon ausgehen, dass das Teil noch funktioniert?

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Wohl kaum jemand. Ist aber so. Nachdem er es geputzt und drei Tage in Reis gelegt hatte, schaltete der Finder das Gerät ein. Und tatsächlich: Es lief einwandfrei. Nun ist es auf dem Rückweg zum Besitzer.

Wohl kaum jemand. Ist aber so. Nachdem er es geputzt und drei Tage in Reis gelegt hatte, schaltete der Finder das Gerät ein. Und tatsächlich: Es lief einwandfrei. Nun ist es auf dem Rückweg zum Besitzer.

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Im März 2015 machte sich Michael Guntrum aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania bei minus 25 Grad mit Freunden auf den Weg zum Eisfischen am See. Als etwas anbiss, legte er sein iPhone 4 in den Schoss. Eine schlechte Idee: «Es rutschte weg und fiel genau in das Loch im Eis. Ich habe den Fisch zwar gefangen, aber das war er echt nicht wert», sagte Guntrum zu Buzzfeed.

Der Amerikaner hatte das Smartphone schon lange abgeschrieben, als sich ein Mann namens Daniel Kalgren vor einem Monat bei ihm meldete. Dieser hatte seine Kontaktdaten aus dem versenkten iPhone 4 entnommen und bat um seine Adresse, um es ihm zurückzuschicken.

Auf Schatzsuche entdeckt

Gefunden hatte er das Handy kürzlich im Schlamm. Ein halbes Jahr, nachdem es in den See gefallen war, wurde das Gewässer nämlich trockengelegt. Das nahm Kalgren zum Anlass, sich am ursprünglichen Grund des Sees mit einem Metalldetektor auf Schatzsuche zu begeben. Dabei stiess er auf das iPhone.

«Ich habe es mit nach Hause genommen, geputzt und in Reis gelegt – ich war nur neugierig, ob es noch funktioniert.» Und tatsächlich: Nach zwei Tagen lief das Gerät wieder einwandfrei. Zu verdanken habe es das wohl der robusten Hülle aus Gummi, in der es steckte, vermuten die beiden Männer.

«Es ist trotzdem ziemlich eindrücklich, dass es immer noch funktioniert», sagt Guntrum. Besonders über den Fund freuen dürfte sich seine Mutter: «Sie braucht ein neues Handy, ich werde es ihr vermachen.»

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