WHO-Studie: Über eine Million Tote wegen schlechter Luft
Aktualisiert

WHO-StudieÜber eine Million Tote wegen schlechter Luft

Auf der Welt sterben jedes Jahr über 1,3 Millionen Menschen frühzeitig wegen starker Luftverschmutzung. Besonders hoch ist diese in iranischen, pakistanischen, indischen und mongolischen Städten.

Ein Arbeiter kontrolliert eine Ölverarbeitungsmaschine in Ahvaz, Iran. Hier ist die Luft laut WHO sehr schlecht.

Ein Arbeiter kontrolliert eine Ölverarbeitungsmaschine in Ahvaz, Iran. Hier ist die Luft laut WHO sehr schlecht.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)

untersuchte die Feinstaubkonzentration in der Atmosphäre von 1100 Städten in 91 Ländern. Gemäss der Studie sind vor allem Menschen von Gesundheitsschäden durch Luftverschmutzung betroffen, die in rasch wachsenden Städten leben.

Besonders stark unter der schlechten Luft leiden Menschen in der südiranischen Stadt Ahwas, in Pakistan, Botswana, Indien sowie in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator. Am anderen Ende der Skala weisen Städte in den USA und Kanada die besten Werte auf. Aufatmen können auch Menschen in Schweizer Städten, in Ortschaften in Norwegen, den USA, Neuseeland, Irland, Kanada, den baltischen Staaten, Mauritius und Australien. Dort hat es die beste Luft.

Feinstaubpartikel in der Luft steigern laut WHO das Risiko von akuten und chronischen Erkrankungen des Atmungsapparats (wie Lungenentzündungen oder Lungenkrebs) sowie von Kreislaufproblemen. (sda)

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