Neuschnee: Überlastete Züge und vorsichtige Autofahrer
Aktualisiert

NeuschneeÜberlastete Züge und vorsichtige Autofahrer

Wegen des Schneefalls verkehrten die Züge und Busse in den Regionen Zürich und Winterthur am Morgen verspätet. Auf den Strassen hingegen ist es zu wenigen Unfällen gekommen.

von
dwi

Pünktlich zum morgendlichen Berufsverkehr hat eine Wetterstörung über der Schweiz kurzweilig zu Schneefällen geführt. «Die Niederschlagsmenge hält sich zwar in Grenzen», sagt Ivo Sonderegger von Meteonews, «doch das Timing ist ungünstig.» Besonders in der Deutschschweiz habe der Schneefall genau während der Stosszeiten eingesetzt.

Neben einem kleinen Unfall in der Region Bern hat sich das Verkehrschaos jedoch in Grenzen gehalten. Gemäss Christine Lüthy, Mediensprecherin von Viasuisse, seien die Autofahrer den Verhältnissen angepasst gefahren. «Ich war selbst mit dem Auto unterwegs - viele sind vorsichtig gefahren», so Lüthy. Stockender Verkehr war besonders in der Region Zürich und im Kanton Graubünden zu erwarten.

Die Wetterstörung ist keine Überraschung. Dies führte zu überlasteten Zügen, wie 20-Minuten-Online-Leser melden. «Es gibt Autofahrer, die umsteigen», sagt SBB-Mediensprecherin Lea Meyer. «Erfahrungsgemäss jedoch vor allem am Anfang des Winters.»

Es brauche wenig, bis die Züge überlastet und verspätet seien. «Steigen pro Bahnhof 100 Leute mehr in den Zug, spüren die Passagiere das sofort. Schnee und Eis können ausserdem immer wieder zu technischen Störungen führen.» Heute Morgen seien aber keine grösseren Probleme aufgetreten. Zwar melden die ZVV Verspätungen auf allen Linien, gemäss Meyer verkehrten die Züge im Zürcher S-Bahn-Netz jedoch pünktlich.

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