Aktualisiert 19.05.2007 20:13

Überraschung beim Louis Vuitton Cup

Dem Team New Zealand (gegen Desafio Español/Sp) und überraschend auch den Italienern von Luna Rossa (gegen BMW Oracle/USA) fehlt jeweils nur noch ein Sieg für den Finaleinzug im Louis Vuitton Cup vor Valencia.

Die beiden Syndikate gewannen das fünfte Duell der Best-of-Nine- Serie jeweils mit fast zwei Minuten Vorsprung, führen mit 4:1 Siegen und besitzen beste Chancen, ab dem 1. Juni den Herausforderer von America's-Cup-Titelverteidiger Alinghi unter sich auszumachen.

Für BMW Oracle, das Team des amerikanischen Milliardärs Larry Ellison (der erstmals nicht an Bord der USA 98 war), setzte es am Samstag eine (weitere) bittere Schlappe ab. Luna Rossas erst 27- jähriger Steuermann James Spithill führte seinen 17 Jahre älteren, neuseeländischen Rivalen Chris Dickson am Steuer der Amerikaner regelrecht vor. Mit einer Galavorstellung sorgte der Australier Spithill dafür, dass BMW Oracle in der Vorstartphase gleich zwei Strafen kassierten. Im Duell vor dem Start war es sogar zur Kollision der beiden Boote gekommen, in deren Folge die Schiedsrichter den Amerikanern das doppelte Strafmass aufbrummten.

Im anderen Halbfinalduell erwischte das einheimische Syndikat zwar einen guten Start, doch letztlich mussten die Spanier die Überlegenheit von Steuermann Dean Barker und dem neuseeländischen Team anerkennen.

(si)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.