Überziehen am Bancomaten wird schwieriger
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Überziehen am Bancomaten wird schwieriger

Wer mit seiner Bank keine Überziehungslimite abgesprochen hat, geht künftig mit der Maestro-Card leer aus.

Die Credit Suisse hat es schon getan, die UBS wird es demnächst tun, die ZKB, die Raiffeisen, die SoBa, die Valiant-Bank und die Postfinance prüfen es noch: den automatischen Auszahlungs-Stopp am Ende des Konto-Standes.

Dank neuer technischer Verfahren kann künftig bei einer Bezahlung mit Maestro-Card sofort online geprüft werden, ob das Konto noch so viel hergibt – wenn nicht, wird die Bezahlung unter Umständen verweigert. Bislang konnte man durchaus noch Zahlungen tätigen oder Geld an fremden Bancomaten abheben, auch wenn das Konto dadurch ins Minus rutschte. Damit ist nun Schluss, wie die «Mittelland- Zeitung» gestern berichtete.

«Die Maestro-Karte ist ja keine Kredit-, sondern eine Debitkarte», erklärt Axel Langer, Mediensprecher der UBS. Dem Kunden bieten sich aber Alternativen: entweder direkt der Griff zur Kreditkarte oder vorab ein Überziehungslimit mit der Hausbank vereinbaren. Dafür werden aber saftige Zinsen verlangt. Die Bank freut sich dank dieser Neuerung über sinkende Kosten für Kontrolle und Mahnungen.

(wil)

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