Übler Scherz mit «van der Verrat»
Aktualisiert

Übler Scherz mit «van der Verrat»

Rafael van der Vaart ist Captain und unbestrittener Star beim Hamburger SV. Die Fans lieben ihn, die Mitspieler schätzen ihn. Doch an der Weihnachtsfeier wurde von Teamkameraden in alten Wunden gestochert.

Die Weihnachtsfeiern der Bundesliga-Klubs haben es in sich. Erst verliess Oliver Kahn die Party von Bayern München nicht ungestraft zu früh, jetzt haben die HSV-Spieler «Geschenke» unter der Gürtellinie verteilt.

Auf die Schippe genommen wurde vor allem Captain van der Vaart. Der Holländer bekam von seinen Teamkollegen ein Valencia-Trikot mit seiner Nummer 23 und dem Schriftzug «Van der Verrat». Der 24-Jährige reagierte allerdings gelassen auf das Geschenk: «Das ist Humor. Ich habe das Trikot aufgehoben», verriet der Denker und Lenker beim HSV der «Bild».

Van der Vaart hatte sich das Geschenk mit einer schon fast vergessenen Tat im August eingebrockt. Damals wollte er unbedingt nach Spanien wechseln und liess sich - um dies zu unterstreichen - schon einmal in einem Valencia-Shirt ablichten. Der Wechsel kam aber nicht zustande, da der HSV die Freigabe nicht erteilte. Doch statt eines neuen Teams erhielt der begnadete Holländer einen neuen Namen von den Fans: «Van der Verrat». Einige forderten ihn gar auf, den Verein zu verlassen, dafür aber seine hübsche Frau in der Hansestadt zu lassen. Van der Vaart bezeichnete die Aktion später als «Dummheit» und schoss sie selber in Vergessenheit, weil er mit neun Toren als Captain sein Team auf den dritten Platz führte.

Die HSV-Spieler hatten sich aber nicht nur mit dem Holländer einen Scherz erlaubt. Thimothée Atouba erhielt einen Wecker, damit er nicht immer zu spät kommt und David Jarolim bekam eine Nasenspülung mit Meerwasser, da dieser öfters unter einer verstopften Nase leidet.

(fox)

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