Uefa-Cup-Spiel wegen Hooligans unterbrochen
Aktualisiert

Uefa-Cup-Spiel wegen Hooligans unterbrochen

Nicht zum ersten Mal zogen Rotterdamer Hooligans vor einem Europacup-Spiel prügelnd und mit einer beispiellosen Zerstörungswut durch eine europäische Stadt.

In Nancy mussten rund 300 der 2000 holländischen Fans von der Polizei gestoppt werden. Die gewalttätige Horde machte sich auch während des Spiels bemerkbar und verschuldete einen längeren Spielunterbruch.

Der militante und randalierende Teil der Rotterdamer Anhänger stürmte in der Schlussphase aus dem abgesperrten Sektor. Mit ihrer unsäglichen Gewalt besetzten die Hooligans während mindestens einer Viertelstunde den Mittelpunkt der Veranstaltung und provozierten einen massiven Träneneingas der Polizei. Sekunden später schickte der norwegische Schiedsrichter Berntsen die Teams aus Sicherheitsgründen in die Kabine.

Erst nach knapp 30 Minuten kehrten die Spieler in die mittlerweile fast leere Arena zurück. Die lokalen Sicherheitskräfte befürchteten nach Spielschluss indes weitere Probleme, weil die Fans von Nancy zurückkehrten und die unbelehrbaren Holländer offenkundig weiterhin auf Konfrontationskurs waren. Von der UEFA ist zu erwarten, dass sie Feyenoord mit harten Strafen nun endlich zwingt, seine (seit Jahren) ausser Rand und Band geratenen Horden unter Kontrolle zu bringen; nicht auszuschliessen ist gar ein Ausschluss der Rotterdamer.

(si)

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