«Romani, ite domum»: Uefa verbietet Bayern-Choreografie
Aktualisiert

«Romani, ite domum»Uefa verbietet Bayern-Choreografie

Eigentlich wollten die Bayern-Fans beim CL-Auftakt gegen die AS Roma mit einer originellen Choreografie glänzen. Doch die Uefa empfindet die Münchner Interpretation von «Life of Brian» als beleidigend.

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Die Choreagrahpie der Bayern-Fans vor dem Champions-League-Final gegen Inter Mailand. (Bild: Keystone)

Die Choreagrahpie der Bayern-Fans vor dem Champions-League-Final gegen Inter Mailand. (Bild: Keystone)

Die Bayern-Fans wollten vor dem Champions-League-Spiel gegen die AS Roma den Schriftzug «Life of Bayern» bilden, in Anlehnung an den Monty-Python-Film «Life of Brian».

Darunter wäre ein Motto der originellen Aktion zu lesen gewesen: «Romani, ite domum». Dieser Spruch stammt aus dem genannten Monty-Python-Film und heisst übersetzt «Römer, geht nach Hause.»

Der Titelheld Brian hatte die Parole zunächst grammatikalisch falsch an eine Mauer gemalt und wurde dabei von einem römischen Soldaten erwischt. Im Film musste Brian zur Verbesserung seiner Lateinkenntnisse daraufhin die grammatikalisch richtig formulierte Botschaft («Romani, ite domum» anstatt «Romanes eunt domus») mehrere Male an die Mauern Jerusalems malen.

Fans verzichten auf Spruchbänder

Die Uefa fand die Choreografie offenbar gar nicht lustig und hat die geplante Fan-Aktion verboten. Der europäische Fussballverband begründete seine Entscheidung mit einem «beleidigenden Inhalt der Aktion gegenüber dem Gastverein und seinen Fans». Falls sich der «Club Nr. 12», der die Aktion geplant hatte, über das Verbot der Uefa hinwegsetzen würde, hatte die Uefa mit einer hohen Geldstrafe und eventuell sogar mit einem Punktabzug gedroht. Die Fans wollen nun aber auf ihre Spruchbänder verzichten.

Die entsprechende Filmszene in «Life of Brian»

(Quelle: Youtube)

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