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Air14Ueli Maurer beehrt Flugzeug-Fans

Die Air14 lockt auch am letzten Wochenende mehrere Zehntausend Besucher an. Auch Bundesrat Ueli Maurer mischte sich unters Volk. Auf den Strassen herrschte Stau.

von
pwe

Am zweiten Veranstaltungswochenende hat die Flugshow Air14 wiederum zehntausende Besucher nach Payerne VD gelockt. Auch Verteidigungsminister Ueli Maurer reiste am Samstag an.

Dies sei eine gute Gelegenheit um zu schauen, was andere Nationen machten, und um sich mit der Bevölkerung auszutauschen, sagte Maurer der Nachrichtenagentur sda.

Auf dem Programm stand am Samstag ein Auftritt der britischen Staffel Red Arrows. Auch die Kontrahenten der «Luftschlacht um England» im Zweiten Weltkrieg, die britische Spitfire und die deutsche Messerschmitt ME 109, stiegen auf. Zudem durchkreuzte ein Airbus A380 - das grösste zivile Verkehrsflugzeug der Welt - im Tiefflug den Himmel über dem Flugplatz Payerne.

Besucherandrang verursachte wieder Verkehrsprobleme

Die Air14 hatte bereits am Eröffnungswochenende vor einer Woche 160'000 Besucher angelockt. Auch diesen Samstag reisten Flugbegeisterte aus der ganzen Schweiz an. 60'000 Tickets für diesen Tag waren bereits im Vorfeld verkauft worden.

Die SBB hatte um 10.15 Uhr schon 18'000 Passagiere nach Payerne befördert. Der Grossandrang habe zu keinen speziellen Problemen geführt, teilte die SBB mit.

Auf den Strassen führte der Grossandrang hingegen zu Behinderungen. Zwischen Murten FR und Payerne staute sich der Verkehr am Morgen auf neun Kilometern. Autofahrer mussten sich rund 30 Minuten gedulden. Manche Leser-Reporter berichten auch von stundenlangen Staus auf den Landstrassen nach Payerne. Ein Leser-Reporter stand etwa ab der Autobahnabfahrt bei Avenches. «Nichts, rein gar nichts geht voran», sagt er gegenüber 20 Minuten. Man wollte eigentlich um 7.30 Uhr schon auf dem Gelände sein, aber kurz nach der Ausfahrt sei es vorbei gewesen mit dem Vorwärtskommen - um neun Uhr stand er noch immer. Schürch klagt die Organisatoren an, die aus dem vergangenen Wochenende nichts gelernt hätten.

Auch ein zweiter Leser-Reporter, der sogar schon um fünf Uhr in der Früh von Zürich losgefahren ist, ist mit den Organisatoren unzufrieden. Die Beschilderung sei mangelhaft. Er und seine Familie stand ab etwa sieben Uhr im Stau und hatte die Strecke auch um neun Uhr noch nicht geschafft.

Die AIR14 hatte am Donnerstag letzte Woche begonnen und dauert noch bis Sonntag. Neben 100 Jahren Luftwaffe werden auch das 50-Jahr-Jubiläum der Patrouille Suisse und das 25-Jahr-Jubiläum des PC-7-Teams gefeiert.

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