«Ich komme nicht draus»: Ueli Maurer hat Corona-Warn-App nicht installiert
Aktualisiert

«Ich komme nicht draus»Ueli Maurer hat Corona-Warn-App nicht installiert

Bundesrat Alain Berset etwa empfiehlt, die Corona-Warn-App zu nutzen. In einem SRF-Interview sagt sein Amtskollege Ueli Maurer, dass er die Corona-App nicht heruntergeladen hat.

von
Thomas Mathis
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SVP-Bundesrat Ueli Maurer hat sich am Samstag in einem Interview zur aktuellen Lage des Bundeshaushalts geäussert.

SVP-Bundesrat Ueli Maurer hat sich am Samstag in einem Interview zur aktuellen Lage des Bundeshaushalts geäussert.

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Auf die Frage, ob er die Corona-Warn-App nutze, antworte er mit einem Nein.

Auf die Frage, ob er die Corona-Warn-App nutze, antworte er mit einem Nein.

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Auch auf dem Arbeitsweg habe er bisher auf eine Maske verzichtet. Er sei früh und spät unterwegs.

Auch auf dem Arbeitsweg habe er bisher auf eine Maske verzichtet. Er sei früh und spät unterwegs.

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Darum gehts

  • Bundesrat Ueli Maurer hat laut eigenen Angaben bisher auf eine Maske im Zug verzichtet, weil er früh und spät unterwegs ist.
  • Auch die Corona-Warn-App hat er nicht heruntergeladen, wie er in einem Interview sagt.
  • Darin äussert er sich auch zur Quarantäne für Reisende.

Viele Schweizerinnen und Schweiz nutzen die Corona-Warn-App bereits. Über eine Million Nutzer zählt die App, deren Nutzung unter anderem vom Bundesamt für Gesundheit und der Corona-Taskforce empfohlen wird. Auch Gesundheitsminister Alain Berset rät der Bevölkerung, die App zu installieren.

Dennoch haben nicht alle Bundesräte die App heruntergeladen. In der Sendung «Samstagsrundschau» von Radio SRF sagte SVP-Bundesrat Ueli Maurer, dass er die Covid-App nicht installiert habe. Er komme mit solchen Sachen nicht draus. Auch bei den Masken ist Maurer zurückhaltend, wie er sagt. Auf seinem Arbeitsweg im Zug von Zürich nach Bern habe er bisher darauf verzichtet. Er sei zu früh und zu spät unterwegs, als dass der Wagen mit Menschen gefüllt sei.

Im Interview sagt der Finanzminister auch, dass die Kontrolle von Reisenden aus 29 Risikoländern derzeit machbar sei. «Auf der Liste sind auch Länder, aus denen wir keine Zuwanderung haben», sagte Maurer. Nur schon die Androhung der Quarantäne werde dazu führen, dass die Leute zurückhaltender seien. An Flughäfen könnten Kontrollen gut durchgeführt werden. Bei den übrigen Grenzübertritten sei es schwieriger.

(SDA)

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