Aktualisiert 09.04.2019 08:26

Eklat bei «Eco»

Ueli Maurer läuft von SRF-Interview davon

Dieser Besuch war nicht von Erfolg gekrönt. Bundesrat Ueli Maurer verliess ein Interview mit dem SRF bereits vor dem Ende.

von
fss
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Bei einem Interview von «SRF Eco» verliess Bundespräsident Ueli Maurer das Studio am Montag vorzeitig. Moderator Reto Lipp blieb allein zurück.

Bei einem Interview von «SRF Eco» verliess Bundespräsident Ueli Maurer das Studio am Montag vorzeitig. Moderator Reto Lipp blieb allein zurück.

Twitter/Reto Lipp
Maurer störte sich an der Formulierung «alter Wein in neuen Schläuchen».

Maurer störte sich an der Formulierung «alter Wein in neuen Schläuchen».

Keystone/urs Flueeler
Maurer hätte für die Steuervorlage STAF weibeln sollen.

Maurer hätte für die Steuervorlage STAF weibeln sollen.

Keystone/Peter Schneider

Wie SRF-Moderator Reto Lipp auf Twitter verkündete, liess Bundespräsident Ueli Maurer ein Interview mit dem Format «SRF Eco» im Studio platzen. Er verliess das Interview vorzeitig.

Wie der Moderator schreibt, störte sich der SVP-Politiker an der Formulierung «alter Wein in neuen Schläuchen».

Maurer hätte in der Sendung für die Steuervorlage STAF politisieren sollen. Sein Besuch wurde gross angekündigt. Die Schweiz stimmt am 19. Mai über die Reform der Unternehmenssteuern ab.

Ueli Maurer läuft «Eco»-Moderator Lipp davon

Kurz vor der Aufzeichnung der SRF-Sendung «Eco» zum Thema Steuerreform und AHV-Finanzierung sagte der Bundespräsident das Interview ab, da er sich an Formulierungen im vorbereiteten Beitrag störte. (Video: SRF)

Doch kein Interview: Bundespräsident Ueli Maurer störte sich am Vergleich «Alter Wein in neuen Schläuchen». (Video: SRF)

Nicht der erste Eklat mit dem SRF

Gegenüber dem «Blick» bestätigte Maurer-Sprecher, Peter Minder, den Vorfall. «Die Voraussetzungen haben nicht der Abmachung entsprochen. Darum hat der Bundespräsident auf das Interview verzichtet.»

Schon im Jahr 2015 sorgte Maurer für einen SRF-Eklat. Nach den Bundesratswahlen liess er einen Moderator mit den Worten «kä Luscht» stehen.

Das SRF hat für die heutige Sendung bereits einen Ersatz gefunden. Damit Reto Lipp nicht alleine die neue Steuerreform erklären muss, kommt Swissmem-Vize Philipp Mosimann in die Sendung.

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