Ganz privat: Ueli Maurer will seinen Alltag auf Facebook teilen
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Ganz privatUeli Maurer will seinen Alltag auf Facebook teilen

Ueli Maurer will sein Amt als Bundespräsident auf den sozialen Medien mit der Bevölkerung teilen. Für ein Jahr gestaltet sein Departement deshalb eine eigene Facebook-Seite für seinen Chef.

von
jep
Bald kann man Ueli Maurer auf Facebook folgen. Der Verteidigungsminister will sich dort von seiner privaten Seite zeigen - etwa beim Sport.

Bald kann man Ueli Maurer auf Facebook folgen. Der Verteidigungsminister will sich dort von seiner privaten Seite zeigen - etwa beim Sport.

Bisher war Verteidigungsminister Ueli Maurer den sozialen Medien eher skeptisch gesinnt. So war er einer der letzten Bundesräte, der den Mitarbeitern seines Departements den Zugang zu Facebook nach einer Sperre wieder erlaubt hatte (20 Minuten Online berichtete). Nun hat er offenbar dennoch Sympathien für die Plattform entwickelt.

In seinem Amt als Bundespräsident will sich Maurer ab dem 1. Januar 2013 im weltweit grössten sozialen Internet-Netzwerk von seiner privaten Seite zeigen, wie er der «NZZ am Sonntag» sage. Laut seinem Sprecher Peter Minder sollen alle paar Tage Texte, Bilder und Videos aufgeschaltet werden, welche den Alltag und das Freizeitverhalten des Bundespräsidenten thematisieren.

Vorbild war Widmer-Schlumpf

Maurer kann also etwa beim Sporttreiben beobachtet werden. «Das Departement der abtretenden Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf hat positive Erfahrungen mit Facebook gemacht», sagt Minder zu den Gründen für den Auftritt.

Politisch Bedeutsames wird man auf der Facebook-Seite allerdings vergebens suchen. Für die ernsten offiziellen Mitteilungen ans Volk hat Maurers Departement laut Minder eher den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter im Visier.

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