Aktualisiert 13.08.2009 20:01

Boris SmiljanicUetliberg als grosses Ziel

Gegen den FCB will GC aus der grossen Krise finden. Dabei soll Rückkehrer Boris Smiljanic der Wegbereiter sein.

von
Andy Huber

Zu erfolgreichen Zeiten der Hoppers hatte einst Trainer Christian Gross das Matterhorn (4478 m. ü. M.) als Symbol für den Gipfelsturm in der Champions League gewählt. Abwehrchef Smiljanic begab sich gestern für einen Medientermin auf den Uetliberg. Der Höhenunterschied von 3609 Metern zwischen den beiden Bergen mag durchaus als Vergleich dafür hinhalten, wie tief die Zürcher inzwischen gefallen sind. Und nun will das Schlusslicht ausgerechnet mit dem Comeback von Smiljanic gegen den FC Basel zu einem Höhenflug ansetzen.

Auch für einen Hünen wie Smiljanic (1,90 m, 90 kg) ist dies eine schwere Last auf seinen breiten Schulter. Zumal der Captain seit letztem Dezember nur zwei Meisterschaftsspiele bestritten hat und seit seiner Fussopera­tion Anfang Mai gar nicht mehr in der 1. Mannschaft zum Einsatz kam. Doch Smiljanic, der zuletzt zweimal in der U21 von GC Spielpraxis sammelte, ist deswegen nicht bange: «Ich gebe das, was ich kann. Und alleine richten kann es sowieso keiner.»

Ein Patentrezept für den Erfolg gegen seinen Ex-Klub Basel gibt er auch gleich aus: «Wir müssen chrampfen, chrampfen und nochmals chrampfen. Das umsetzen, was im Training so gut gelingt, und mal das Führungstor erzielen. Das würde die Blockade lösen», betont der Haudegen, der einen Vertrag bis Ende Juni 2011 hat. «Wenn mein Körper dann noch mitmacht, hänge ich eine Saison an.» Für den Sturm aufs Matterhorn bleibt ihm also genügend Zeit – vorerst muss der Uetliberg das gros­se Ziel sein.

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