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Stellung missbrauchtUhrenfirma im Visier der Weko

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung gegen die ETA Manufacture Horlogère Suisse eröffnet. Sie soll zeigen, ob das Verhalten der Tochtergesellschaft der Swatch Group auf dem Markt für mechanische Uhren gegen das Kartellgesetz verstösst.

Es soll insbesondere geprüft werden, ob eine Bevorzugung von konzerninternen Uhrenmarken gegenüber Drittbezügern besteht, wie die Weko am Dienstag mitteilte. Die Untersuchung wurde durch verschiedene Klagen ausgelöst, welche bei der Kommission eingegangen waren, nachdem ETA im Herbst vergangenen Jahres ihren Kunden für das Jahr 2009 Preiserhöhungen und Änderungen der Zahlungskonditionen für Uhrwerke bekannt gegeben hatte.

Eine im November 2008 eröffnete Vorabklärung habe Anhaltspunkte dafür ergeben, dass ETA auf dem Markt für mechanische Uhrwerke seine möglicherweise bestehende marktbeherrschende Stellung missbraucht. ETA war bereits vor ein paar Jahren Adressatin eines Verfahrens vor der Wettbewerbsbehörde. Dieses endete 2004 mit einer einvernehmlichen Regelung zwischen der Weko und ETA. (dapd)

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