Uhrenindustrie: Die Exporte ziehen an

Aktualisiert

Uhrenindustrie: Die Exporte ziehen an

Lichtblick für die Schweizer Uhrenindustrie: Die Exporte haben im September erstmals seit Jahresbeginn wieder zugelegt. Die Inlandnachfrage bleibt aber gering.

Nach langer Talfahrt haben die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie im September um fast 8 Prozent auf 943,8 Millionen Franken angezogen, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) gestern mit. Das sind 69,1 Millionen Franken mehr als noch im September 2002. Von den 15 bedeutendsten Ausfuhrländern lagen in September nur 4 unter dem Vorjahresstand. Nach Materialien gegliedert mussten in den ersten 9 Monaten sowohl Gold- (-10,9%) als auch

Silberuhren (-16,9%) Rückschläge hinnehmen. Platinuhren verzeichneten im Export hingegen einen Zuwachs von 9,4 Prozent.

In der Schweiz ist die Nachfrage nach Uhren allerdings rückläufig. «Das hat mit der gesunkenen Zahl der Touristen zu tun», erklärt Jean-Daniel Pasche vom FH. Pasche rechnet damit, dass die Verkäufe in diesem Jahr deutlich unter jenen des vergangenen Jahres liegen.

(ft)

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