Ukraine-Konflikt   – Ukrainische Grenzwächter funken «Ft euch» – Russen antworten mit Raketen

Publiziert

Ukraine-Konflikt  Ukrainische Grenzwächter funken «F**t euch» – Russen antworten mit Raketen

13 ukrainische Grenzsoldaten auf einer Insel weigerten sich, sich einem russischen Kriegsschiff zu ergeben. Stattdessen funkten sie zurück «F**t euch selbst». Das anschliessende Bombardement überlebten sie nicht. 

1 / 4
13 ukrainische Grenzwächter waren auf der Schlangeninsel stationiert.

13 ukrainische Grenzwächter waren auf der Schlangeninsel stationiert.

Wikipedia/Shao
Auf der kleinen Insel gab es keinen Schutz vor dem russischen Bombardement.

Auf der kleinen Insel gab es keinen Schutz vor dem russischen Bombardement.

imago images/ZUMA Wire
Die nun getöteten Soldaten werden in der Heimat als Helden gefeiert.

Die nun getöteten Soldaten werden in der Heimat als Helden gefeiert.

imago images/ZUMA Wire

Darum gehts 

  • Ein russisches Kriegsschiff forderte 13 Grenzsoldaten auf der Schlangeninsel auf, sich zu ergeben. 

  • Diese weigerten sich und funkten stattdessen zurück: «f**t euch selbst». 

  • Darauf beschoss die russische Besatzung die Insel und tötete dabei alle Grenzsoldaten. 

Nach einer Beleidigung gegen russische Truppen sind 13 ukrainische Grenzwächter im Schwarzen Meer nach Angaben aus Kiew vom russischen Militär getötet worden. Die Besatzung eines russischen Kriegsschiffs habe die Garnison der Schlangeninsel in der Nähe der Donaumündung aufgefordert, sich zu ergeben, sagte der Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Heraschtschenko. Daraufhin hätten die Grenzwächter zurückgefunkt: «Russisches Kriegsschiff, fickt Euch!» Das Kriegsschiff habe dann die Insel beschossen. «13 ukrainische Grenzschützer starben», sagte Heraschtschenko am Freitag.

Ukrainer feiern getötete Soldaten als Helden

Die Regierung in Kiew feierte den Widerstandsgeist und Mut der Getöteten. Ebenfalls als Held bejubelt wurde ein ukrainischer Ingenieur. Er bereitete nach offiziellen Angaben eine Brücke in der Nähe der Halbinsel Krim zur Sprengung vor. Als die russischen Truppen vorrückten, habe er sich nicht mehr in Sicherheit bringen können – und ist mit der Brücke in die Luft gesprengt worden. Damit habe er es seiner Einheit ermöglicht, sich geordnet zurückzuziehen und zur Verteidigung bereitzumachen, teilte das Verteidigungsministerium in Kiew am Freitag mit. 

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

(DPA/pco)

Deine Meinung

34 Kommentare