Aktualisiert 13.01.2014 17:25

SteuerhinterziehungUli Hoeness in sieben Fällen angeklagt

Die Staatsanwaltschaft in München klagt den FC-Bayern-Präsidenten gleich in sieben Fällen an. Uli Hoeness droht eine Haftstrafe.

von
laf
Uli Hoeness droht im schlimmsten Fall eine Haftstrafe.

Uli Hoeness droht im schlimmsten Fall eine Haftstrafe.

Wie die «Bild»-Zeitung berichtet, klagt die Staatsanwaltschaft München Hoeness in insgesamt sieben Fällen an. Es gebe sogar noch weitere Fälle, doch diese seien inzwischen verjährt. Sollte der Manager tatsächlich verurteilt werden, kann das Gericht aus allen sieben Klagen eine Gesamtstrafe bilden.

Dabei kann es auch sein, dass eine Haftstrafe droht.

Wahrscheinlich dürfte diese aber zur Bewährung ausgesetzt werden. Hoeness' Verteidigung jedoch will ohnehin auf Freispruch plädieren, heisst es bei der «Bild»-Zeitung weiter. Hoeness hatte sich Anfang 2013 selbst angezeigt, um so eine Strafe zu verhindern. Dabei habe er sich korrekt verhalten, so die Begründung seines Anwalts.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 62-Jährigen nun vor, dass seine Selbstanzeige nicht vollständig gewesen sei. Der Prozess gegen den FC-Bayern-Präsidenten beginnt am 10. März in München. Auf einem Schweizer Konto soll er 3,2 Millionen Euro vor den Steuerbehörden versteckt haben. Es handelt sich bei dem Geld um Gewinne aus Spekulationen mit Geld, das ihm der damalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus geliehen hatte. Dieser ist inzwischen verstorben.

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