Aktualisiert 23.10.2003 10:29

Umas Schwangerschaft durchkreuzte Tarantinos Drehpläne

Weil er Uma Thurman unbedingt wollte, war Regisseur Quentin Tarantino bereit, den Drehtermin von «Kill Bill» zu verschieben und ihre Schwangerschaft abzuwarten.

Die Schwangerschaft von Hollywoodstar Uma Thurman kam für Kult-Regisseur Quentin Tarantinos völlig ungelegen. Sie hätten die Drehpläne für seine neuen Film «Kill Bill» komplett über den Haufen geworfen, sagte Tarantino der Filmzeitschrift «Cinema». Ihm sei dann nur eine Wahl geblieben: «Auf sie warten oder auf sie verzichten.» Also habe er gewartet.

Schliesslich sei der eigentliche Anstoss für den Film von ihr ausgegangen - während der Dreharbeiten von «Pulp Fiction», verriet Tarantino. «Zwischen Uma und mir herrschte von Anfang an eine besondere Stimmung», sagte er. «Ich spürte, dass ich die Schauspielerin meines Lebens getroffen hatte, sie ahnte intuitiv, dass sie den Regisseur ihres Lebens gefunden hatte.»

Ausserdem sei er nicht der erste Filmemacher, der auf eine Schauspielerin gewartet habe. «Als Marlene Dietrich in den 30ern kurz vor «Marokko» schwanger wurde, wartete ihr Produzent Josef von Sternberg auch auf sie.» (dapd)

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