Umbau reisst SIG tief in Verlustzone
Aktualisiert

Umbau reisst SIG tief in Verlustzone

Der Schaffhauser Verpackungskonzern SIG ist im vergangenen Jahr im Zuge der neuerlichen Strategieänderung tiefer in die Verlustzone abgestürzt.

Das Unternehmen wies am Dienstag einen Reinverlust von 166 Millionen Euro aus, verglichen mit einem Verlust von 20 Millionen Euro im Vorjahr. Die Aktionäre sollen dennoch eine Dividende von einem Franken pro Aktie erhalten. Die massive Verschlechterung ist das Resultat der bereits angekündigten Wertberichtigungen auf dem ausgegliederten Konzernteil SIG Beverages. Diese ausserordentlichen Amortisationen belaufen sich auf 179 Millionen Euro. Der Umsatz ging im Vorjahresvergleich um elf Prozent auf 1,631 Milliarden Euro zurück. Im weitergeführten Geschäft nahmen die Verkäufe um ein Prozent zu. Für die Zukunft sieht SIG nach der neuerlichen Bereinigung gute Aussichten. (dapd)

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