Aktualisiert 13.02.2009 13:08

AutoindustrieUmsatz bei BMW gesunken

BMW hat 2008 einen Umsatzrückgang von 5 Prozent auf 53,2 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Dennoch rechne man mit einem deutlich positiven Konzernergebnis, erklärte das Unternehmen in München.

Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen habe man nicht an das Rekordergebnis des Vorjahres anknüpfen können. Nach der Verschärfung der Finanzmarktkrise im Herbst waren die Absatzzahlen bei BMW drastisch eingebrochen.

Im vierten Quartal habe sich das weltweite Umfeld nochmals deutlich eingetrübt, und habe das Geschäft beeinträchtigt, erklärte BMW. Neben der erheblichen Kaufzurückhaltung bei Neuwagen habe es auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt keine Stabilisierung gegeben. Sinkende Preise dort beeinträchtigen den Autohersteller dadurch, dass sie die Restwerte von Leasingautos am Ende der Laufzeit drücken.

BMWs Auto-Geschäft war von der Krise am deutlichsten betroffen. Im mit Abstand wichtigsten Segment des Konzerns sank der Umsatz 2008 um 9,4 Prozent und damit schneller als der Auto-Absatz, der nur 4,3 Prozent eingebüsst hatte. Teilweise ausgeglichen wurde der Rückgang von einem um 12,8 Prozent gewachsenen Umsatz bei den Finanzdienstleistungen und einem minimalen 0,2-Prozent-Wachstum bei Motorrädern.

Die vollständigen Zahlen für 2008 will BMW am 18. März vorlegen. (dapd)

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