Österreich: Umweltministerin rät – «Essensreste abkratzen statt spülen!»

Publiziert

ÖsterreichUmweltministerin rät – «Essensreste abkratzen statt spülen!»

Weniger lang duschen, kaltes statt warmes Wasser trinken und Geschirr abkratzen statt vorspülen – das österreichische Klimaministerium wartet mit neuen Tipps auf.

1 / 4
In Österreich rät das Energieministerium, beim Abwaschen von Hand lediglich die Essensreste vom Geschirr zu kratzen.

In Österreich rät das Energieministerium, beim Abwaschen von Hand lediglich die Essensreste vom Geschirr zu kratzen.

PantherMedia / Jaroslav Frank
Die Sammlung von Energiespar-Tipps des Ministeriums umfasst unter anderem auch, auf das Baden zu verzichten und Sparduschköpfe zu verwenden.

Die Sammlung von Energiespar-Tipps des Ministeriums umfasst unter anderem auch, auf das Baden zu verzichten und Sparduschköpfe zu verwenden.

imago images/YAY Images
Wasser könne auch gespart werden, indem etwa beim Zähneputzen, beim Einseifen unter der Dusche oder beim Rasieren nicht das Wasser ununterbrochen laufen gelassen wird.

Wasser könne auch gespart werden, indem etwa beim Zähneputzen, beim Einseifen unter der Dusche oder beim Rasieren nicht das Wasser ununterbrochen laufen gelassen wird.

imago images/MilanMarkovic78

Darum gehts

  • Das Klimaschutzministerium Österreichs veröffentlicht immer wieder Tipps, um in der Energiekrise zu sparen.

  • Darunter finden sich etwa Vorschläge zum Wassersparen.

  • «Bereits kleine Handgriffe im Alltag können einen grossen Unterschied machen und dabei Kosten sparen», ist die Devise des Ministeriums.

Das Klimaschutzministerium von Österreich hat auf seiner Website Tipps aufgeschaltet, wie die Bürgerinnen und Bürger Energie sparen können. Etwa, dass man bei Durst lieber kaltes statt warmes Wasser trinken soll oder aber dass kaltes Wasser beim Händewaschen, Zähneputzen oder Abwaschen von Lebensmitteln völlig ausreiche, wie Heute.at berichtet.

Ausserdem finden sich Tipps für den Einsatz von Sparduschköpfen oder Durchflussbegrenzern ebenso wie der Hinweis, «weniger lang duschen und auf das eine oder andere Bad verzichten» zu können.

Stöpsel im Spülbecken spart eine Menge an Warmwasser

Auch Abwaschtipps gibt das Klimaministerium: «Am energieeffizientesten ist es zwar, einen Geschirrspüler zu verwenden, aber wenn keiner vorhanden ist, dann gibt es hier einige Spültipps», heisst es auf der Website.

Darunter aufgelistet: «Nicht mit warmem Wasser vorspülen, Essensreste können auch mit dem Besteck abgekratzt werden, verhindern Sie ununterbrochen das Wasser fliessen zu lassen (dies gilt natürlich auch beim Zähneputzen, beim Einseifen unter der Dusche oder beim Rasieren) und ein Stöpsel im Spülbecken spart eine Menge an Warmwasser und somit an Kosten.»

Ministerium veröffentlicht immer wieder Tipps

Bereits zuvor waren vom Ministerium zahlreiche Energiespar-Empfehlungen ausgerufen worden. Egal, ob «Duschen statt baden», «Türen und Fenster abdichten», «Heizkörper entlüften und von Möbeln freiräumen» oder die «Kühlschranktemperatur erhöhen».

Bist du wegen der drohenden Energiekrise sparsamer?

Zwar betonte Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) stets, dass die Gasversorgung in Österreich weiter gewährleistet sei und man die Speicher bereits gut habe füllen können, dennoch veröffentlicht ihr Ministerium weiter fleissig Vorschläge, um möglichst effizient den Energie- und Strom-Verbrauch nach unten zu drücken.

Kleine Handgriffe mit grosser Sparwirkung

«Bereits kleine Handgriffe im Alltag können einen grossen Unterschied machen und dabei Kosten sparen», heisst es in einem Facebook-Posting des Klimaschutzministeriums. Mittlerweile finden sich auf dem Social-Media-Kanal des Ministeriums bereits sechs Tipps – der letzte wurde erst Anfang August online gestellt und betrifft das Kochen.

«Wer mit Deckel kocht, verbraucht bis zu 40 Prozent weniger Energie. Ein kleiner, aber effizienter Beitrag, um in der aktuellen Situation gemeinsam Energie zu sparen – danke!», schreibt das Ministerium in dem Beitrag weiter. 

Keine News mehr verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

(Heute.at/bre)

Deine Meinung

70 Kommentare