Aktualisiert 26.09.2009 09:41

Hohe OpferzahlenUN besorgt über Afghanistan

Bei der Gewalt in Afghanistan sind in den ersten acht Monaten des Jahres 1500 Zivilpersonen getötet worden.

Der August sei wegen der Präsidentenwahl der tödlichste Monat für die Zivilbevölkerung gewesen, weil die Taliban deshalb ihre Anschläge intensiviert hätten. Die NATO-Schutztruppe IFOR sei für ein Viertel der getöteten Zivilpersonen verantwortlich, meist durch Luftangriffe.

2009 ist bereits das tödlichste Jahr für die amerikanischen Streitkräfte und die IFOR seit Beginn des Afghanistankrieges vor acht Jahren. In den ersten acht Monaten des vergangenen Jahres registrierten die UN 1.145 getötete Zivilpersonen, insgesamt wurden 2008 2.118 Zivilpersonen getötet. (dapd)

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