Aktualisiert 11.08.2009 07:42

Die Toten HosenUnangenehme Merkel-Fragen und ein Fan-Bass

Vor dem Open-Air-Konzert der Toten Hosen am 22. August in Jonschwil sprach 20 Minuten Online mit Campino über Punk-Rock und Angela Merkel. Ein exklusiver Leckerbissen für die Fans: Die Band überlässt ihnen einen Bass.

Am 22. August geben die Toten Hosen in Jonschwil ihr einziges Schweizer Konzert. 20 Minuten Online fragte Frontmann Campino, was nach 30 Jahre von der Punk-Bewegung übrig geblieben ist.

«Ich befasse mich mit dem Begriff eigentlich kaum mehr. Damals war das klarer definiert, die Bewegung klar umrissen.» Er habe zwar noch immer seine eigenen Ideen dazu, die er aber nicht mehr derart öffentlich macht wie noch vor Jahren. Zum Vorwurf, die Punk-Sache zu verkaufen (Stichwort Sell Out) sagt Campino, seine Band habe sich nie verkauft. Wer die Grenze aber überschreite, komme schnell nicht mehr zurück.

Campino spricht auch über ein Interview mit Angela Merkel. Sie war «als Mensch» für ihn «nicht so wichtig», doch er wollte die Situation ausnutzen. «Weil ich eine Chance gesehen habe, unangenehme Fragen zu stellen, die sich ein anderer Journalist nicht leisten kann, weil er damit rechnen muss, dass er vielleicht nie wieder ein Gespräch mit einem Politiker dieser Partei bekommt. Und ich bin da nicht korrumpierbar.»

Obwohl die Band vor und nach ihrem Auftritt in Jonschwil kaum Zeit hat und es kein «Meet & Greet» geben wird, konnte 20 Minuten Online den Düsseldorfern ein Schmankerl für die Fans entlocken: Einen Bass nebst zwei Konzerttickets, den natürlich auch Band-Bassist Andi persönlich übergibt. Wer bei der Verlosung mitmachen will, kann sich hier beim Los-Gott melden. Der Gewinner wird am Freitag, den 14. August gezogen.

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