Unaxis baut 500 Stellen ab

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Unaxis baut 500 Stellen ab

Der Industriekonzern Unaxis konzentriert sich auf die Geschäfte mit Dünnschicht- und Vakuumtechnologie. Deshalb baut Unaxis im Halbleitergeschäft weltweit 500 Stellen ab, davon rund 400 in der Schweiz.

Konzernchef Heinz Kundert tritt per sofort zurück.

Kundert habe in Anbetracht der unbefriedigenden Geschäftsentwicklung bei den Flachbildschirmen sein Amt zur Verfügung gestellt, heisst es in einem Communiqué vom Dienstag. Die so genannte Display Technology schreibe Verluste und drücke auf das gesamte operative Betriebsergebnis. Nachfolger wird vorübergehend Unaxis-Verwaltungsrat Harald Eggers.

In der anstehenden Restrukutierung gehe es darum, sich auf die ertrags- und wachstumsstarken Geschäftsbereiche zu konzentrieren. Das Halbleitergeschäft soll deshalb grundlegend umgebaut werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll aus der früheren ESEC ein eigenständiger und profitabler Halbleiter-Ausrüster werden.

Gleichzeitig will die ehemalige Oerlikon-Bührle den Aufbau der Halbleiter-Produktion in Asien beschleunigen. Dazu sollen dort 200 Stellen geschaffen werden. Unter dem Strich sollen damit netto 300 Stellen abgebaut werden. Dies entspricht 5 Prozent aller Unaxis- Arbeitsplätze.

(sda)

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