Aktualisiert 15.05.2007 23:41

Unbehagen in NY vor der City Maut

New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg hält trotz Kritik an seinen Plänen zur Einführung einer City-Maut fest, um die Stadt vom Smog zu befreien.

Zum Auftakt einer Klimakonferenz in New York warb Bloomberg am Dienstag für eine nachhaltige Reduzierung der Auto-Abgase. «Wenn wir nicht energisch handeln, steigt wegen des Bevölkerungswachstums und des zunehmenden Energieverbrauchs der CO2- Ausstoss in New York bis zum Jahr 2030 um 25 bis 30 Prozent an.»

Bei der bis zum Donnerstag dauernden Konferenz wollen die Bürgermeister von über 30 Metropolen Möglichkeiten zu einem besseren Umweltschutz ausloten. Gerade Grossstädte hätten eine besondere Verantwortung für den Klimawandel, sagte Bloomberg.

Sie seien für 75 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich und produzierten 80 Prozent aller Treibhausgase. «Wir dürfen nicht warten, bis unsere Regierungen handeln. Wir müssen selbst etwas tun», sagte er.

Die Konferenz wird vom früheren US-Präsidenten Bill Clinton unterstützt, der sich mit seiner Klima-Stiftung zu einer Zusammenarbeit mit den Städten verpflichtet hat. Das Treffen fand erstmals 2005 statt. Damals schlossen sich in London zahlreiche Grossstädte zu der «C40 Large Cities»-Initiative zusammen.

An der Konferenz in New York nehmen rund 250 Delegierte teil. Zu den Unterstützern gehören der Siemens-Konzern, die amerikanische Chase-Bank und das Kommunikationsunternehmen Time Warner. (sda)

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