Tweet alarmiert Polizei: Unbekannte Masken-Gegner künden wöchentlichen Flashmob in Bern an
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Tweet alarmiert PolizeiUnbekannte Masken-Gegner künden wöchentlichen Flashmob in Bern an

Jeden Donnerstagabend wollen sich künftig Masken-Gegner in Bern für eine gemeinsa Tramfahrt treffen. Wie ernst dieses Vorhaben ist, ist unbekannt. Doch die Polizei will sich der Sache nun annehmen.

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Am Sonntag tauchte dieses Flugblatt auf Twitter auf. Gemäss des Flyers rufen Unbekannte dazu auf, sich künftig jeden Donnerstag der Maskenpflicht zu widersetzen.

Am Sonntag tauchte dieses Flugblatt auf Twitter auf. Gemäss des Flyers rufen Unbekannte dazu auf, sich künftig jeden Donnerstag der Maskenpflicht zu widersetzen.

Twitter
Die Polizei wurde auf Twitter auf die Sache aufmerksam gemacht. Sie will die Sache nun im Auge behalten.

Die Polizei wurde auf Twitter auf die Sache aufmerksam gemacht. Sie will die Sache nun im Auge behalten.

Die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr ist anfangs Juli in Kraft getreten.

Die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr ist anfangs Juli in Kraft getreten.

Auf Twitter tauchte am Sonntag ein Flyer auf: «Runter mit den Masken, zurück in die Freiheit», wird darauf propagiert. Die unbekannten Verfasser wollen gemäss des Flugblattes in Bern nun wöchentlich gegen die Maskenpflicht demonstrieren. Dies mittels eines «Tram-Flashmobs».

Geplant ist laut dem quellenlosen Flyer, jeden Donnerstagabend beim Berner Stadion Wankdorf ins Tram zu steigen, um von dort aus die ÖV-Strecke bis Wabern abzufahren – dies wohl ohne Mundschutz.

Man hofft auf zahlreiches Erscheinen: «Nimm doch gleich noch alle Freunde, Bekannte und Familienmitglieder mit, die du auftreiben kannst», steht im Aufruf. Anschliessend an die Tramfahrt soll es jeweils an der Aare noch ein geselliges Beisammensein geben.

Polizei in Kenntnis gesetzt

Wie ernst dieses Vorhaben tatsächlich ist und wer hinter der Meldung steckt, ist derzeit nicht zu eruieren. Jedenfalls hält die Berner Polizei nun ein Auge auf diesen Plan. Wie die Kapo am Sonntagnachmittag auf Twitter mitteilt, werden sie sich die Sache näher anschauen. Denn: «Das ist sicher nicht das, was wir unter verantwortungs- und rücksichtsvollem Verhalten verstehen», schreibt die Polizei.

(rc / miw)

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