Hüntwangen ZH - Unbekannte sprengen Bancomat in die Luft
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Hüntwangen ZHUnbekannte sprengen Bancomat in die Luft

Wie viele denn noch? Erneut schlugen Unbekannte zu und sprengten einen Geldautomaten in die Luft. In der betroffenen Region ist es bereits der zweite Vorfall, die Polizei ermittelt.

von
Angela Rosser
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Der Bancomat wurde bei der Sprengung zerstört.

Der Bancomat wurde bei der Sprengung zerstört.

BRK News
Die Explosion richtete an dem Gebäude grossen Schaden an.

Die Explosion richtete an dem Gebäude grossen Schaden an.

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Neben der Kantonspolizei Zürich standen auch das Forensische Institut Zürich, die Stadtpolizei Bülach, das GWK, die Feuerwehr Eglisau sowie ein privates Bauunternehmen im Einsatz.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen auch das Forensische Institut Zürich, die Stadtpolizei Bülach, das GWK, die Feuerwehr Eglisau sowie ein privates Bauunternehmen im Einsatz.

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Darum gehts

  • Im Zürcher Unterland sprengten Unbekannte in der Nacht auf Samstag einen Bancomaten.

  • Am betroffenen und den umliegenden Gebäude entstand ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken.

  • Die Täterschaft ging, nach dem aktuellen Ermittlungsstand der Polizei, leer aus.

  • Überfälle und Sprengungen von Bancomaten häufen sich.

Ein lauter Knall riss die Anwohnerinnen und Anwohner in der Nacht auf Samstag rund um die Coop-Filiale in Hüntwangen jäh aus dem Schlaf. Die Kantonspolizei Zürich bestätigte gegenüber dem «Tages Anzeiger», dass Unbekannte den Geldautomaten der Zürcher Kantonalbank in die Luft gesprengt haben. Der Vorfall ereignete sich zwischen 2 Uhr und 2.30 Uhr am frühen Samstagmorgen.

Wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt, ist zum jetzigen Ermittlungsstand davon auszugehen, dass die Täter kein Bargeld erbeuteten. Bei der Explosion wurde der in der Fassade eingebaute Bancomat zerstört. Das Gebäude sowie das sich darin befindende Fitnesscenter wurden stark beschädigt. Auch das gegenüberliegende Geschäft wurde in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt beträgt der Sachschaden mehrere Hunderttausend Franken, wie die Polizei mitteilt.

Nicht die erste Sprengung

Die Polizei bittet Personen, die Angaben zum Tathergang oder verdächtige Wahrnehmungen in der Region Rafzerfeld machen konnten, um Mithilfe und sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Es ist bereits der zweite Vorfall dieser Art innert weniger Monate in der Region. Am 24. Juni hatten Unbekannte den Bancomaten der Credit Suisse in Eglisau in die Luft gesprengt. Die Zürcher Kantonalbank reagierte damals auf den Vorfall und legte mehrere ihrer Geldautomaten still, schreibt der «Tages Anzeiger». In der Nachbarsgemeinde Rafz mussten Kunden auf andere Filialen ausweichen.

In der Stadt Zürich wurde Anfang September ein Bancomat vor dem Zoo Zürich gesprengt, im Mai war es ein Automat der Baloise Bank SoBa in Solothurn und Anfang Juni gar zwei in Winterthur.

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