Mister Schweiz: Unbekannter Mister will nationale Krone
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Mister SchweizUnbekannter Mister will nationale Krone

Im Mai kämpft der amtierende Mister Zentralschweiz Danijel Bijorac (22) im Tessin um die Krone des Mister Schweiz. Ob ihm sein Titel hilft, ist fraglich.

von
Vanessa Naef

Kaum öffentliche Auftritte und wenig Werbeaufträge: Der amtierende Mister Zentralschweiz, Danijel Bijorac aus Emmenbrücke, dürfte bislang nur den wenigsten Leuten ein Begriff sein. «Die Mister-Zentralschweiz-Wahl ist noch nicht etabliert», räumt Organisator Bruno Arturi von E. Eugster TV Productions ein. Dies werde sich aber in den kommenden Jahren noch ändern, da Schönheitswettbewerbe für Männer immer trendiger würden.

Für Danijel Bijorac sind die wenigen Aufträge aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: «Ich habe im Moment sowieso keine Zeit dafür, weil ich mich auf die Mister-Schweiz-Wahl vorbereiten muss.» Neben einem Trainingslager in der Türkei habe er viel Sport zu treiben und auf seine Ernährung zu achten. Trotz seinem geringen Bekanntheitsgrad ist er optimistisch, zum neuen Mister Schweiz gewählt zu werden. «Die Leute wählen den Mann, der ihnen am sympathischsten ist, und nicht unbedingt jemanden, den sie schon kennen», glaubt der 22-Jährige.

Stefan: «Neue Erfahrung»

Zu den diesjährigen Mister-Schweiz-Kandidaten gehört auch der 28-jährige Stefan Müller aus Zug. «Für mich wird diese Wahl eine völlig neue Erfahrung werden», sagte er gestern gegenüber 20 Minuten. Er freue sich schon jetzt darauf, neue Kontakte zu knüpfen, Events zu besuchen und in der Öffentlichkeit zu stehen. Für die Mister-Wahl angemeldet hat sich der junge Informatiker gleich selber. «Weil ich bereits im Modelbusiness tätig bin, hoffe ich, damit

noch weitere Aufträge an Land zu ziehen.»

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