«Hidden Cash»: Unbekannter versteckt Hunderternötli in Basel
Aktualisiert

«Hidden Cash»Unbekannter versteckt Hunderternötli in Basel

Unter dem Pseudonym «@PecuniaExspecto» verteilt ein Basler mit Geld gefüllte Couverts in der Stadt. In den USA ist der «Hidden Cash»-Trend bereits ein Massenphänomen.

von
Samuel Hufschmid

Vier Couverts mit bis zu hundert Franken Inhalt hat der unbekannte Basler bereits versteckt. Hinweise zum Fundort publiziert er unter dem Pseudonym @PecuniaExpecto via Kurznachrichtendienst Twitter. «Meine Motivation ist es, Leute glücklich zu machen», sagt der 47-Jährige auf Anfrage. Es handle sich um sein eigenes Geld. «Millionär bin ich nicht und auch mein Kollege nicht, der bei der Aktion mithilft.»

Inspiriert wurde er von zwei Amerikanern, die seit Mai 2014 in San Francisco und weiteren US-Städten Geld verstecken und deren Twitter-Kanal @HiddenCash mittlerweile über 600'000 Abonnenten hat. Bis zu 3000 Personen beteiligten sich gleichzeitig an der Suche und die Gewinner schickten Fotos von ihnen mit dem gefundenen Geld ein – wie auf dem Teaserbild zu sehen ist.

Ausweitung auf andere Städte möglich

Über solche Selfies von glücklichen Gewinnern würde sich auch der unbekannte Basler freuen. Bisher ist allerdings noch keines der vier Couverts, die insgesamt 290 Franken enthalten, gefunden worden. Kaum erstaunlich angesichts der tiefen Follower-Zahl des zehn Tage alten Twitter-Accounts mit der lateinischen Bezeichnung @PecuniaExpecto, was mit «Reichtum erwarten» übersetzt werden kann.

Ähnlich wie in den USA, wo die HiddenCash-Verantwortlichen ihre Geschenk-Aktion auf immer mehr Städte ausweiteten, spekuliert auch der Basler über eine Ausweitung der Aktion im nächsten Jahr. «In den Kantonen Basel-Landschaft, Aargau, Zürich, Zug und Luzern könnte sich etwas entwickeln», schreibt er geheimnisvoll.

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