Energiesparen: Unbeliebte Sparlampen
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EnergiesparenUnbeliebte Sparlampen

Viele Haushalte und Dienstleistungsbetriebe wechseln gemäss einer Studie nur zögerlich auf Energiesparlampen.

Energieeffiziente Leuchtmittel würden oft nicht als vollwertige Alternative zu herkömmlichen Glüh- oder Halogenlampen betrachtet. Auch der höhere Anschaffungspreis sei ein Grund zum Zuwarten, schreibt das Stadtzürcher Energieunternehmen ewz, das die Studie zur effizienten Beleuchtung in Auftrag gegeben hatte. Und die bestehende Beleuchtungsinfrastruktur erschwere das Umsteigen.

Die Anforderungen an die Energieeffizienz von Lampen nehmen in den nächsten Jahren stetig zu. Im Jahr 2016 werden nur noch Lampen der Energieeffizienzklasse A zugelassen sein.

Basierend auf der Studie gibt es gemäss Mitteilung vom Donnerstag erste ewz-Massnahmen: Eine Licht-Ausstellung und eine Eintausch-Aktion für alte Glühbirnen. Bei weiteren Massnahmen soll der Fokus nicht nur auf bestimmte Leuchtmitteltypen gelegt werden, sondern auf effiziente Beleuchtungslösungen insgesamt.

Die Kunden sollten erkennen, dass effiziente Leuchtmittel den Komfort nicht einschränken, heisst es in der Mitteilung. Noch berücksichtigten sie die Stromkosteneinsparung über die Lebensdauer der Leuchtmittel zu wenig. Der schlechte Ruf früherer Energiesparlampen wirke sich auch negativ auf die heute erhältlichen aus. (sda)

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