Aktualisiert 30.03.2014 13:16

PlayoffsUnd am Ende gewinnen immer die Kloten Flyers

Die Kloten Flyers schweben auf Wolke sieben. Derzeit finden sie immer einen Weg, ihre Spiele zu gewinnen.

von
Marcel Allemann

Das 3:2 nach Verlängerung gegen Fribourg am Samstag war bereits der sechste Sieg der Zürcher Unterländer in Folge. Seit dem Wachmacher nach dem 0:2-Rückstand in der Viertelfinalserie gegen Davos, mit der Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Goalie Martin Gerber in Spiel 3, hat Kloten die richtige Playoff-Mentalität gefunden und setzt diese bislang auch im Halbfinal gegen Fribourg erfolgreich um. Dies gelingt auch, wenn der Gegner, so wie Gottéron am Samstag, mindestens ebenbürtig ist.

Am Anfang und am Ende der Partie stand jeweils ein Aussetzer. Zuerst (3.) patzte Marcel Jenni mit einem Fehlpass und servierte dadurch Fribourg den Führungstreffer auf dem Präsentierteller. «Offenbar mangelt es mir an der nötigen Erfahrung», scherzte der 40-jährige Kultstürmer nach der Partie und meinte etwas ernster und sichtlich erleichtert: «Die Jungs haben zum Glück sehr gut darauf reagiert, liessen sich nicht aus dem Konzept bringen.» Und so kam es, dass diese zweite Halbfinal-Partie erst in der Verlängerung entschieden wurde.

Der Fehlpass von Fribourgs Schilt

Dort leistete sich dann Sebastian Schilt eine Lapsus zur Unzeit (66.). Der Fribourg-Verteidiger spielte den Puck direkt auf Klotens Cyrill Bühler, dieser leitete zu Victor Stancescu weiter, der den Puck zum 3:2 versenkte. Kloten befindet sich auf Final-Kurs – entsprechend gross ist die Euphorie bei den Fans. Doch die Hauptdarsteller lassen sich von dieser nicht anstecken, bleiben sachlich und nüchtern. «Wir können und müssen uns weiter steigern», sagt etwa Jenni und Gerber ergänzt: «Wir führen zwar 2:0, aber haben noch gar nichts erreicht.»

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