Überraschung am Morgen: Und plötzlich war das Hahnenwasser pink
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Überraschung am MorgenUnd plötzlich war das Hahnenwasser pink

Morgendliche Überraschung: Im kanadischen Onoway sieht das Wasser, das aus den Leitungen fliesst, auf einmal ganz anders aus.

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Knallige Überraschung in einer kanadischen Kleinstadt: Statt wie sonst floss hier kein klares Wasser aus den Leitungen, sondern pinkfarbenes.

Knallige Überraschung in einer kanadischen Kleinstadt: Statt wie sonst floss hier kein klares Wasser aus den Leitungen, sondern pinkfarbenes.

Keystone/AP/Victoria Van Zanten
Verantwortlich dafür ist laut Angabe der örtlichen Behörde der Stoff Kaliumpermanganat. Dieser wird bei der Wasseraufbereitung eingesetzt, beispielsweise um Eisen oder Schwefelwasserstoff zu entfernen.

Verantwortlich dafür ist laut Angabe der örtlichen Behörde der Stoff Kaliumpermanganat. Dieser wird bei der Wasseraufbereitung eingesetzt, beispielsweise um Eisen oder Schwefelwasserstoff zu entfernen.

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Davon bekommt der Endverbraucher in der Regel nichts mit, denn normalerweise wird die chemische Substanz entfernt, bevor das Wasser in die Leitungen gelangt. Dies ist in Onoway offenbar nicht passiert, wie auch dieses Bild beweist.

Davon bekommt der Endverbraucher in der Regel nichts mit, denn normalerweise wird die chemische Substanz entfernt, bevor das Wasser in die Leitungen gelangt. Dies ist in Onoway offenbar nicht passiert, wie auch dieses Bild beweist.

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In der Kleinstadt Onoway in der kanadischen Provinz Alberta ist normalerweise nicht viel los. Anders war das am Montagmorgen, als plötzlich pink Wasser aus den Hähnen strömte (siehe Bildstrecke). Und das nicht nur in einem Haushalt, sondern bei den meisten der rund 1000 Einwohner.

Verantwortlich für die morgendliche Überraschung ist laut Angabe der örtlichen Behörde der Stoff Kaliumpermanganat. Dieser wird der Mitteilung nach bei der Wasseraufbereitung eingesetzt, beispielsweise um Eisen oder Schwefelwasserstoff zu entfernen.

Defektes Ventil

Davon bekommt der Endverbraucher in der Regel nichts mit, denn normalerweise wird die chemische Substanz entfernt, bevor das Wasser in die Leitungen gelangt. Dies ist in Onoway offenbar nicht passiert.

Die Behörde geht davon aus, dass der Grund dafür bei einem defekten Ventil zu suchen ist. Der unter Verdacht stehende Bereich der Wasseraufbereitungsanlage wurde deshalb vorübergehend abgeschaltet. Zudem wurden die Hauptwasserleitungen der Kleinstadt zwischenzeitlich ordentlich durchgespült.

Eine Gesundheitsgefahr hat für die Menschen in Onoway nicht bestanden. Doch der Kontakt mit dem Wasser kann sichtbare Folgen haben: Weil Kaliumpermanganat stark oxidierend wirkt, kann es Haut und Schleimhäute reizen und gegebenenfalls leicht bräunlich verfärben.

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