Aktualisiert 20.10.2011 21:50

BernUneinigkeit beim Lohn für Prostituierte

Prostituierte sollen künftig einen Freier verklagen können, wenn dieser die Bezahlung der ausgeführten Leistungen verweigert. Dies will die vorberatende Kommission im neuen Prostitutionsgesetz für den Kanton Bern verankern und folgt damit einer Forderung der FDP.

von
nj

Laut Bundesgericht gelten Verträge zwischen Sexarbeiterinnen und Freiern noch immer als sittenwidrig und sind somit ungültig. Der Regierungsrat kann zwar verstehen, dass man dies ändern möchte, lehnte es aber trotzdem ab. Denn im Zivilrecht komme den Kanton keine Rechtsetzungsbefugnis zu. Nun muss der Grosse Rat über das neue Gesetz abstimmen.

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