UNESCO will «Goldene Moschee» wiederaufbauen
Aktualisiert

UNESCO will «Goldene Moschee» wiederaufbauen

Die UNESCO will dem Irak beim Wiederaufbau der «Goldenen Moschee» der Schiiten von Samarra helfen. Diese ist bei mehreren Anschlägen schwer beschädigt worden.

«Die Achtung des Kulturerbes ist eines der Grundprinzipien des Wiederaufbaus für den Irak und ein entscheidender Schritt zur nationalen Aussöhnung», erklärte UNESCO-Generaldirektor Koïchiro Matsuura.

Die UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur will 5,4 Millionen der nötigen 8,4 Millionen Dollar (10,3 Mio. Franken) zum Wiederaufbau beisteuern. Das teilte die UNESCO am Dienstag in Paris mit.

Zuletzt war der als «Goldene Moschee» bekannte Askari-Schrein in der nordirakischen Stadt Samarra am 13. Juni Ziel eines Terroraktes gewesen. Dabei waren zwei 36 Meter hohe Minarette umgestürzt. Die vergoldete Kuppel war bereits am 22. Februar 2006 bei einem Sprengstoffanschlag eingestürzt.

Das Gebäude beherbergt die Gräber des zehnten und des elften Imams, des 868 gestorbenen Ali Ibn Mohammed Al-Hadi und seines 874 gestorbenen Sohnes Hassan Al-Askari. (sda)

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