Unfälle fordern drei Tote
Aktualisiert

Unfälle fordern drei Tote

Auf den Schweizer Strassen sind zwischen Freitagnacht und heute Abend mindestens drei Menschen getötet worden. Zwei Motorradfahrer und eine Fussgängerin wurden in tödliche Unfälle verwickelt.

Im Kanton Bern verunglückte ein 48-jähriger Motorradfahrer, im Kanton Nidwalden ein Mann mit einem Roller, und in der Waadt wurde eine Fussgängerin von einem Auto überfahren, wie die Polizeistellen mitteilten

Der 48-jährige Motorradfahrer aus der Westschweiz kollidierte am Samstagnachmittag in einer Linkskurve bei Oberwil im Simmental (BE) mit einem entgegenkommenden Auto. Sein Fahrzeug wurde an den rechten Fahrbahnrand geschleudert. Der Lenker erlag auf der Unfallstelle den schweren Verletzungen.

Auch für einen 30-jährigen Familienvater, der am Samstagmorgen zwischen Stans und Wolfenschiessen im Kanton Nidwalden mit einem Roller verunfallte, kam jede Hilfe zu spät. Er wurde schwer verletzt aufgefunden und ins Kantonsspital Luzern gebracht, wo er kurze Zeit später starb.

In Tannay (VD) am Genfersee wurde in der Nacht auf Samstag eine Fussgängerin von einem Auto erfasst, als sie die Strasse überqueren wollte. Sie erlag ihren Verletzungen noch in der gleichen Nacht in einem Genfer Spital.

Einen Schutzengel hatte hingegen ein 16-jähriger Motorradlenker in der Baselbieter Gemeinde Birsfelden. Er prallte ungebremst in ein vor einem Fussgängerstreifen anhaltendes Auto und durchschlug die Heckscheibe. Mit dem Oberkörper blieb der Jugendliche im Kofferraum liegen. Er wurde in Spitalpflege gebracht. (dapd)

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