Aktualisiert 04.01.2014 08:59

Paul WalkerUnfallwagen war 100 km/h zu schnell

Der Untersuchungsbericht der Behörden hat gezeigt, dass Paul Walkers Unfallauto zu schnell gefahren wurde. Faktoren wie technische Probleme können ausgeschlossen werden.

Der Porsche, in dem Filmstar Paul Walker Ende November tödlich verunglückte, ist zum Zeitpunkt des Unfalls mindestens 160 Stundenkilometer schnell gefahren. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Untersuchungsbericht der Behörden hervor. Erlaubt waren auf der Unglücksstrecke gut 70 Stundenkilometer.

Wieso der Fahrer, Walkers Freund und Berater Roger Rodas, die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, bleibt unklar. Auch der 38 Jahre alte Rodas kam bei dem Unfall ums Leben. Bereits zuvor hatten die Ermittler erklärt, dass überhöhte Geschwindigkeit wahrscheinlich für den Unfall verantwortlich gewesen sei. Es habe keine Hinweise auf technische Mängel an dem Porsche Carrera GT gegeben. Auch Strassenschäden oder Teile auf der Fahrbahn hätten keine Rolle bei dem Unfall gespielt.

Rauschmittel waren nicht im Spiel

Das Fahrzeug war am 30. November in Santa Clarita rund 50 Kilometer von Los Angeles entfernt gegen einen Laternenpfahl und einen Baum geprallt und in Flammen aufgegangen. Beide Männer hätten zahlreiche Knochenbrüche erlitten, 100 Prozent ihrer Hautoberfläche sei verbrannt, hiess es weiter in dem Bericht vom Freitag. Alkohol und Drogen wurden bei den beiden Getöteten nicht nachgewiesen.

Der 40 Jahre alte Walker war weltbekannt geworden durch die Action-Kinoserie «Fast & Furious», die in der illegale Autorennen- und Tuningszene spielt. Die Dreharbeiten für die siebte Folge hatten bereits begonnen, der Film soll trotz des Todes Walkers fertiggestellt werden. Die Reihe «Fast & Furious» ist eines der erfolgreichsten Projekte für Universal Pictures. Seit 2011 spielte sie weltweit 2,4 Milliarden Dollar ein. (sda)

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