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Mariah CareyUngeschminkte Widersprüche

Es ist schon komisch: Mariah Carey freut sich darüber, dass sie in ihrem neuen Film ohne Make-up nicht erkannt wird. Andererseits kommt sie zur Premiere voll bemalt und mit Haaren wie vor 20 Jahren.

von
phi

Mariah Carey denkt, dass man sie ohne Make-up nicht erkennt. Zu ihrer einschneidenden Erkenntnis gelangte die Sängerin und Teilzeit-Schauspielerin durch die Dreharbeiten an ihrem neuen Film «Precious», ein Drama basierend auf dem Buch «Push» von Sapphire. Darin spielt sie eine altbackene - und ungeschminkte - Sozialarbeiterin und erinnert sich: «Es war cool, weil viele Leute mich in dem Film nicht erkennen - sie bemerken mich nicht einmal.»

Als Beleidigung empfindet die als Diva verschriene Musikerin das angeblich nicht. «Für mich war es ein grosses Geschenk, das mir der Regisseur Lee Daniels gemacht hat», betont Carey. «Ich konnte ganz weit weg von dem sein, was ich normalerweise bin.»

Was heute nach Friede, Freude, Eierkuchen klingt, war anfangs aber mehr als schwer. Carey konnte sich zunächst nicht mit dem Gedanken anfreunden, ihre aufgestylte Erscheinung für den Streifen zu normalisieren: Am ersten Drehtag erschien die 40-Jährige mit einer Ausrüstung an extravaganten Haarteilen und Kosmetika. Dem «OK!»-Magazin verriet sie, was dann geschah: «Ich brachte all meine Perücken mit und Lee meinte nur: 'Nein, so läuft das nicht.'»

(phi/bang)

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