Laax GR  - Ungewöhnliche Bergung – Frau wird mittels Flaschenzug gerettet 
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Laax GR Ungewöhnliche Bergung – Frau wird mittels Flaschenzug gerettet 

In Laax GR kam es am Samstag zu einer aufwändigen Rettungsaktion. Weil der Rega-Helikopter aufgrund der Wetterverhältnisse nicht bis zum Einsatzort fliegen konnte, wurde die Patientin schliesslich von einer Gondel aus gerettet. 

von
Marion Alder
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Am Samstag wurde eine verletzte Frau von einer Gondel aus gerettet. 

Am Samstag wurde eine verletzte Frau von einer Gondel aus gerettet. 

Weisse Arena Gruppe
Zu dieser aussergewöhnlichen Rettungsaktion kam es, da die Rega wegen dichten Nebels nicht bis zum Einsatzort fliegen konnte. (Symbolbild) 

Zu dieser aussergewöhnlichen Rettungsaktion kam es, da die Rega wegen dichten Nebels nicht bis zum Einsatzort fliegen konnte. (Symbolbild) 

20min/François Melillo

Darum gehts 

  • Am Samtag kam es in Laax zu einer aufwändigen Rettungsaktion. 

  • Wegen dichten Nebels konnte die Rega nicht bis zum Einsatzort fliegen. 

  • Die verunfallte Frau wurde von einer Gondel aus gerettet. 

Zwei junge Frauen waren am späten Samstagnachmittag unterhalb der Zwischenstation «Scansinas» im Skigebiet Flims Laax Falera zu Fuss abseits der Pisten unterwegs. Sie rutschten im steilen Gelände auf glitschigem Untergrund aus und stürzten rund 15 Meter über eine Felswand ab. Wie die Rega am Montag informierte, zog sich eine der beiden Frauen beim Sturz leichte, die andere mittelschwere Verletzungen zu. 

Die alarmierte Pistenpatrouille konnte zwar zu den beiden Verunfallten gelangen, ein Abtransport mit dem Rettungsschlitten war aber aufgrund Schneemangels nicht möglich. Die aufgebotene Rega-Crew konnte aufgrund des dichten Nebels nicht bis zur Unfallstelle fliegen. Sie musste in der Nähe landen, um eine Verbesserung der Sichtverhältnisse abzuwarten.

Rettungsdienst musste nach einer Lösung suchen 

Der Rega-Notarzt konnte von dort aus zu Fuss zur Patientin gelangen und diese vor Ort medizinisch versorgen. Die Patientin konnte nicht an der Rettungswinde des Rega-Helikopters ausgeflogen werden, da die Sichtverhältnisse nicht besser wurden. Daher musste der Rettungsdienst eine andere Lösung finden. Die Unfallstelle verlief direkt unterhalb der Gondelbahn. Mithilfe eines Flaschenzugs wurde die auf einer Vakuummatratze stabilisierte Patientin zur Gondel hochgezogen. Anschliessend wurde sie in der Kabine ins Tal und von dort ins Spital transportiert. 

An der Rettung beteiligt waren die Crew der Rega-Basis Untervaz, mehrere Bergretter des Schweizer Alpen-Clubs sowie der Pistenrettungsdienst und Mitarbeitende der Bergbahnen. 

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