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Unfall in der ArenaUnglücks-Torero in ernstem Zustand

Der von einem Stier schwer verletzte spanische Matador Julio Aparicio ist wieder auf die Intensivstation verlegt worden. Grund ist eine Infektion.

Der Stier erwischte den Stierkämpfer mitten im Gesicht.

Der Stier erwischte den Stierkämpfer mitten im Gesicht.

«Julito» Aparicio werde jetzt wieder künstlich beatmet, teilte das Krankenhaus am Samstag in Madrid mit. Aparicio atme wieder normal, sein Zustand sei aber ernst, hiess es. Aparicio war vor mehr als einer Woche in der Stierkampf-Arena von Madrid von einem Stier regelrecht aufgespiesst worden; das Tier durchstiess mit einem Horn den Hals und den Mund des 41-Jährigen. Nachdem Aparicio ausgerutscht war, konnte er dem auf ihn zurasenden Stier nicht mehr entkommen. Die Attacke war für Aparicio lebensgefährlich.

Noch am Abend vor dem Unglück hatte Aparicio im südfranzösischen Nîmes die Zuschauer eines Stierkampfes in seinen Bann geschlagen. Der Vater von «Julito» Aparicio hatte in den 1950er Jahren als Torero für Furore gesorgt.

Ein Video des Unglücks ist auf Youtube zu finden. Aber Vorsicht: Nur für unempfindliche Mägen geeignet.

(sda)

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