Aktualisiert 03.02.2005 22:34

Uni-Knatsch: Jetzt greift Annoni ein

Die Uni Bern kommt nicht zur Ruhe: Seit die Studentenvertreter unter Protest aus dem Fakultätskollegium zurückgetreten sind, rumort es in der Philosophisch-Historischen Abteilung. Das Getöse hat jetzt auch Erziehungsdirektor Mario Annoni aufgeschreckt: Er verlangt von der Uni eine Stellungnahme zu den Vorfällen.

Ihren Rücktritt begründen die vier Studentenvertreter damit, dass sie mundtot gemacht und ihre Anliegen unter den Teppich gekehrt worden seien. «Wir fühlen uns machtlos angesichts der Rücksichtslosigkeit, mit der die Professoren ihre Interessen durchsetzen», klagt eine Studentin. Sie will nicht namentlich erwähnt werden, weil sie Angst um ihre Prüfungsnoten hat.

Nächste Woche beraten die Studenten, ob sie unter diesen Umständen überhaupt neue Delegierte stellen wollen.

(mar)

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