20.07.2020 14:49

Studie mit 1000 TeilnehmernUni Oxford meldet positive Ergebnisse bei Corona-Impfstoff

Ein sicherer Impfstoff ohne ernsthafte Nebenwirkungen: Das vermelden der britische Pharmakonzern AstraZeneca und die Universität Oxford nach ersten Tests mit 1000 Teilnehmern.

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Keine ernsthaften Nebenwirkungen: Eine Studie der Universität Oxford mit einem Corona-Impfstoff-Kandidaten zeigt positive Ergebnisse.

Keine ernsthaften Nebenwirkungen: Eine Studie der Universität Oxford mit einem Corona-Impfstoff-Kandidaten zeigt positive Ergebnisse.

REUTERS
Die im renommierten Medizinjournal «The Lancet» publizierten Daten zeigten, dass der mögliche Impfstoff eine Antwort des Immunsystems hervorrufe, erklärt der britische Pharmakonzern AstraZeneca, der das Mittel zusammen mit der Universität von Oxford entwickelt.

Die im renommierten Medizinjournal «The Lancet» publizierten Daten zeigten, dass der mögliche Impfstoff eine Antwort des Immunsystems hervorrufe, erklärt der britische Pharmakonzern AstraZeneca, der das Mittel zusammen mit der Universität von Oxford entwickelt.

REUTERS
Getestet wurde mit rund 1000 Teilnehmern.

Getestet wurde mit rund 1000 Teilnehmern.

Christopher Pledger /eyevine / laif

Darum gehts

  • Das britische Pharmaunternehmen AstraZeneca vermeldet positive Studienergebnisse eines Corona-Impfstoff-Kandidaten.
  • Der mögliche Impfstoff rufe eine Antwort des Immunsystems hervor und sei sicher.
  • Entwickelt wird er zusammen mit der Universität Oxford.

Der Corona-Impfstoff-Kandidat des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca erzielt in klinischen Studien am Menschen positive Ergebnisse. Die im renommierten Medizinjournal «The Lancet» publizierten Daten zeigten, dass der mögliche Impfstoff eine Antwort des Immunsystems hervorrufe und auch sicher sei, erklärt das Unternehmen, das das Mittel zusammen mit der Universität von Oxford entwickelt. Es habe bei den Tests an rund 1000 Teilnehmern keine ernsthaften Nebenwirkungen gegeben.

Weltweit arbeiten Biotech- und Pharmaunternehmen mit Hochdruck an einem möglichen Impfstoff, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Mehr als 150 mögliche Impfstoffe sind in der Entwicklung, 23 Kandidaten werden schon am Menschen getestet. Experten rechnen damit, dass die Entwicklung eines wirksamen und sicheren Impfstoffes zwölf bis 18 Monate dauern könnte.

Der Impfstoff-Kandidat von AstraZeneca und der Universität Oxford gehört zu denen, deren Entwicklung am weitesten fortgeschritten sind. «Es liegt noch viel Arbeit vor uns, bis wir sicher sein können, dass unser Impfstoff die Covid-19-Pandemie bekämpfen kann, aber diese ersten Ergebnisse sind vielversprechend», sagte Entwicklerin Sarah Gilbert. «Wir wissen immer noch nicht, wie stark eine Immun-Reaktion ausfallen muss, damit sie sicher gegen eine Corona-Infektion schützt.» Dazu seien weitere breiter angelegte Studien nötig, die schon gestartet sind.

(REUTERS)

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87 Kommentare
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Peter

21.07.2020, 09:52

So, so, keine "ernsthaften" Nebenwirkungen aber doch auch Nebenwirkungen. Habe gelesen, dass bei einem Impftest 70% der Testpersonen Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen und Fieber hatten, was dann mit Paracetamol behandelt wurde. Ist wohl eher "suboptimal", wurde aber als Erfolg verkauft.

Dumme Fragen

21.07.2020, 09:35

Blitzimpfung von Bill? Wer kauft das?

Nuggi

20.07.2020, 18:43

Anscheinend sind die Schweizer Firmen doch nicht so gut in der Forschung......